Strabag
Brummendes Baugeschäft bringt mehr Gewinn

Hierzulande wird wieder mehr gebaut und das treibt den Gewinn von Strabag. Denn Deutschland ist der wichtigste Markt für den Baukonzern. Die Aktionäre können sich freuen, für sie springt eine höhere Dividende heraus.
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WienDas anziehende Baugeschäft in einigen Ländern Europas hat Strabag im vergangenen Jahr zu einem Gewinnplus verholfen. Der österreichische Baukonzern steigerte sein operatives Ergebnis (Ebit) um acht Prozent auf 282 Millionen Euro, wie die Firma am Mittwoch mitteilte. Vor allem in Deutschland wird nach der Flaute der vergangenen Jahre wieder mehr gebaut. In seinem wichtigsten Markt erwirtschaftet der Konzern fast die Hälfte seiner Bauleistung von zuletzt 13,6 Milliarden Euro – gefolgt von Österreich und Polen. Zuwächse in Deutschland und Österreich kompensierten im vergangenen Jahr auch Einbußen im kriselnden Russland.

Die Aktionäre sollen daher eine höhere Dividende von 50 Cent nach 45 Cent für das Jahr davor erhalten. An der Börse legte die Strabag-Aktie daraufhin rund zwei Prozent zu. Von der höheren Gewinnausschüttung profitiert auch Ex-Strabag-Chef Hans Peter Haselsteiner, der 25,5 Prozent der Firma hält. Eine Sperrminorität von 25 Prozent und einer Aktie gehört dem russischen Oligarchen Oleg Deripaska, weitere 26,5 Prozent stehen in Besitz der Raiffeisen-Bankengruppe sowie der Versicherung Uniqa. 13 Prozent sind in Streubesitz.

Für das laufende Jahr erwartet Strabag weiterhin einen Betriebsgewinn von mindestens 300 Millionen Euro. Die Bauleistung soll auf 14 Milliarden Euro zulegen.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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