Strategie Solarworld will von alleine wachsen

Solarworld-Chef Frank Asbeck sagt, der Konzern werde sich nicht an der Konsolidierung der Branche beteiligen. Auch ein Verkauf seiner Anteile komme nicht in Frage.
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Das Logo der Solarworld AG. Quelle: ap

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Solarworld-Chef Frank Asbeck will das Wachstum seines Konzerns aus eigener Kraft vorantreiben. Solarworld werde sich nicht an der Konsolidierung der Branche beteiligen, sagte der Manager am Dienstag im Reuters-Interview. „Wir wollen organisch wachsen“. Auch einen Verkauf seiner Anteile von 28 Prozent schloss der Firmengründer erneut aus. „Das kommt für uns nicht in Frage“.

Der Kosten- und Preisdruck in der Solarbranche hat der lange erwarteten Konsolidierung der Branche zuletzt Schwung verliehen: So bietet etwa die Schweizer Meyer Burger für den sächsischen Maschinenbauer Roth + Rau, der französische Ölmulti Total greift nach dem US-Solarkonzern SunPower.

Die Geschäfte der Bonner Solarworld haben sich nach den Angaben Asbecks im zweiten Quartal belebt. „Wir haben in Q2 ungefähr ein Drittel mehr Umsatz als in Q1 gemacht“, sagte er. Rein rechnerisch käme Solarworld damit auf einen Umsatz von rund 310 Millionen Euro und läge damit etwa 70 Millionen unter dem Vorjahreswert.

Nach Deutschland, den USA und Italien sieht Asbeck großes Potenzial in den aufstrebenden Märkten Asiens. „Wir haben große Aufträge aus den Regionen Indien, Indonesien und Thailand erhalten“.

  • rtr
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2 Kommentare zu "Strategie: Solarworld will sich alleine am Markt behaupten"

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  • Außerdem steht auf einem großteil der Module "Made in China".

  • Bei mir wird heute im Mietshaus eine Photovoltaikanlage installiert. Die Arbeiter die das ganze montieren kommen aus Osteuropa, soviel zum Thema Schaffung von Arbeitsplätzen für Deutsche!
    Morgen werde ich sie mal fragen, was ihr Auftraggeber an Bruttostundenlohn bezahlt, oder ob sie gleich Subunternehmer oder Leiharbeiter sind.
    Ich fordere keine Steuersubventionen mehr für Solar- und Photovoltaikfirmen, die hauptsächlich Ausländer beschäftigen.

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