Strategiewechsel
Arcelor Mittal kündigt Milliardeninvestitionen in Europa an

HB HAMBURG. Der weltgrößte Stahlhersteller Arcelor Mittal will bis 2012 jährlich rund 1,3 Mrd. Dollar in seine europäischen Werke investieren. „Aus der stärkeren Verzahnung der Werke in Ost- und West-Europa ergeben sich auch Chancen für Deutschland“, sagte Arcelor-Mittal-Vorstand Michel Wurth der „Financial Times Deutschland“. Hier zu Lande will der Konzern seine Werke in Eisenhüttenstadt und Bremen ausbauen. Die Kosten hierfür bezifferte Wurth auf rund 200 Mill. Dollar.

Die Pläne seien Teil eines konzernweiten Investitionsprogramms von 35 Mrd. Dollar, das bis 2012 verwirklicht werden soll, berichtete die Zeitung. Damit sei die einstige Arcelor-Strategie vom Tisch, wenig rentable Werke im europäischen Binnenland herunterzufahren. Dies hätte auch die Hütte in Bremen betroffen.

Für den Strategiewechsel nannte Wurth der Zeitung zufolge zwei Gründe: die insgesamt gestiegene Stahl-Nachfrage und die engere Zusammenarbeit zwischen den west- und osteuropäischen Werken. So solle Eko Stahl in Eisenhüttenstadt vor allem die Autoindustrie in Osteuropa mit Blechen für den Karosseriebau versorgen.

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