Streiks beim südkoreanischen Autobauer
Bei Hyundai stehen die Bänder still

Beim größten südkoreanischen Autohersteller Hyundai Motor haben am Dienstag Zehntausende von Arbeitern gestreikt.

HB SEOUL. Die Bänder in den Werken Hyundais stünden still, sagte ein Sprecher des Unternehmens in Seoul. Mit den Streikaktionen, die bereits am vergangenen Freitag mit kurzfristigen Arbeitsniederlegungen begonnen hatten, will die Gewerkschaft ihre Forderungen nach einer Lohnerhöhung um 10,5 % und besseren Arbeitsbedingungen für Zeitarbeiter durchsetzen.

Zudem soll die Belegschaft mit 30 % an den Gewinnen von Hyundai Motor in Form von Sondervergütungen beteiligt werden. Die Gewerkschaft kündigte an, zunächst auch am Mittwoch ganztägig zu streiken. „Wir haben der Gewerkschaft ein neues Angebot vorgelegt“, sagte unterdessen der Unternehmenssprecher, ohne Einzelheiten zu erläutern. Die Gewerkschaft bei Hyundai zählt knapp 40 000 Mitglieder.

Auch bei dem Schwesterunternehmen Kia Motors, das zur Hyundai Motor Group gehört, legten die Arbeiter für mehrere Stunden ihre Arbeit nieder. Die Gewerkschaft will mit den Streikaktionen ebenfalls ihren Lohnforderungen Nachdruck verleihen. Beide Autohersteller beherrschen mehr als 70 % des koreanischen Automarktes.

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