Streiks belasteten
Daimler-Chrysler hofft auf die neue A-Klasse

Nach einem Absatzeinbruch im Juli hofft der Stuttgarter Autobauer Daimler-Chrysler, dass die neue Mercedes-A-Klasse zum Verkaufsschlager wird.I m vergangenen Monat drückten die Produktionsumstellung auf das neue Modell und die Streiks im Kampf um das Millionen-Sparpaket des Konzerns die Verkaufszahlen.

HB STUTTGART. Weltweit seien im Juli 84 100 Mercedes-Benz-Pkw ausgeliefert worden, 12,3 Prozent weniger als im gleichen Monat des Vorjahrs, teilte Daimler-Chrysler am Donnerstag in Stuttgart mit. Seit dem Jahresbeginn hinkt der Absatz der Nobelmarke mit 607 100 Stück um 7 Prozent hinter dem Vorjahresniveau her. In Deutschland wurden im Juli 9 Prozent weniger Mercedes-Pkw verkauft. „Wir sind mit den Verkaufszahlen aller Mercedes-Benz-Baureihen für das Gesamtjahr nach wie vor auf Kurs. Von der neuen A-Klasse erwarten wir im weiteren Verlauf des Jahres einen deutlichen Absatzschub“, kommentierte Mercedes-Vertriebsvorstand Joachim Schmidt die Zahlen.

Mercedes-Benz soll in diesem Jahr den Absatz stabil halten, zusammen mit der Kleinstwagen-Marke Smart soll sich dadurch ein leichter Zuwachs ergeben. Das operative Ergebnis werde aber - unter anderem wegen höherer Kosten für eine Qualitätsoffensive - niedriger ausfallen als ein Jahr zuvor.

Im Juli setzte die Mercedes Car Group - also Mercedes-Benz Pkw, Smart und Maybach zusammen - 98 100 Einheiten ab, was ein Minus von 9 Prozent bedeutet. Von Januar bis Juli lag der weltweite Absatz mit 682 900 um 4 Prozent unter Vorjahr. Für die neue A-Klasse seien in den ersten sechs Wochen seit der Präsentation bereits 35 000 Bestellungen eingegangen, rund 20 000 davon aus Deutschland, teilte Daimler-Chrysler mit. 2004 soll das Kompaktmodell von Mitte September an noch 50 000-fach verkauft werden.

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