Streit um den Astra-Standort
GM denkt an weiteren Personalabbau bei Opel

Nur kurze Zeit nach einem massiven Stellenbau erwägt der Autokonzern General Motors (GM) die Streichung weiterer Arbeitsplätze in Europa.

HB FRANKFURT. Die Produktivität der europäischen Werke steige jährlich um bis zu vier Prozent, sagte GM-Europachef Carl-Peter Forster nach Angaben eines Sprechers am Donnerstag im südhessischen Dudenhofen. Angesichts des stagnierenden Marktes in Westeuropa könne es daher zu einem weiteren Arbeitsplatzabbau bei den GM-Marken Opel, Saab und Vauxhall kommen. Im Extremfall könne auch ein Werk geschlossen werden.

Opel-Betriebsratschef Klaus Franz kündigte massiven Widerstand an: „Wenn ein Werk geschlossen wird, gibt es Verlierer auf beiden Seiten.“

Hintergrund des Streits sind die laufenden Verhandlungen zwischen Management und Betriebsrat über die künftigen Standorte für den Bau des Kompaktwagens Astra. Um den Bau des gegen Ende des Jahrzehnts neu geplanten Modells konkurrieren mehrere Standorte - darunter das Werk in Bochum. Erst im vergangenen Jahr hatte GM in Europa den Abbau von 12.000 Stellen - den Großteil davon in Deutschland - fast komplett abgeschlossen.

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