Streit unter Autobauern
VW will wieder auf Suzuki zugehen

Auf dem Weg an die Weltmarktspitze könnte Suzuki für VW zum Zünglein an der Waage werden. Der Wolfsburger Konzern will deshalb auf die Japaner zugehen und schließt eine Rückgabe des eigenen Anteils an Suzuki aber aus.
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MünchenVolkswagen schlägt im Streit mit dem japanischen Hersteller Suzuki versöhnlichere Töne an, bleibt aber hart in der Sache. „Wir sind bereit, wieder auf Suzuki zuzugehen. Die Rückgabe des Anteils von 20 Prozent kommt für VW nicht in Frage“, sagte der für die Kooperation zuständige Manager Hans Demant laut einer am Donnerstag veröffentlichten Vorabmeldung der Zeitschrift „Automobil Produktion“.

Die Japaner versuchen mit aller Kraft, die seit zwei Jahren existierende Allianz mit den Deutschen wieder aufzulösen. Der Rosenkrieg wurde lange in der Öffentlichkeit ausgetragen, zuletzt suchte VW hinter den Kulissen nach einer Lösung.

„Suzuki und Volkswagen haben komplementäre technologische Ansätze“, sagte Demant weiter. „Aber die Industrielogik stimmt nach wie vor.“ Der Manager wies zudem darauf hin, dass die Ziele der Wolfsburger für 2018 nicht vom Erfolg oder Misserfolg der Zusammenarbeit mit Suzuki abhingen.

Europas größter Autobauer will bis dahin an die Weltmarktspitze aufsteigen. Dabei gilt Suzuki als Zünglein an der Waage, weshalb VW verhindern will, dass Japans viertgrößter Autobauer an einen Rivalen fällt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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