Streitpunkte bei Daimler-Chrysler
Hintergrund: „Pinkelpause“ und Zuschläge

Auslöser für den Streit zwischen Betriebsrat und Vorstand beim Autokonzern Daimler-Chrysler sind einige tarifliche Sonderregelungen in Baden-Württemberg.

Seit 1973 steht Akkordarbeitern in Nordwürttemberg/Nordbaden (u.a. Mannheim, Stuttgart-Untertürkheim, Sindelfingen) die nach dem früheren IG Metall-Chef benannte „Steinkühler-Pinkelpause“ von fünf Minuten pro Arbeitsstunde zu. Jeden Tag werden so vom Konzern 30 arbeitsfreie Minuten bezahlt.

Ein Arbeiter in Sindelfingen, wo die C-Klasse produziert wird, kommt auf eine effektive Wochenarbeitszeit von 30,3 Stunden. Im Mercedes-Werk in Bremen werden 31,9 Wochenstunden geleistet. Im Jahr wird so in Norddeutschland ein Produktionsvorteil von 72 Stunden erwirtschaftet.

Spätzuschläge gibt es im Südwesten in Höhe von 20 % schon ab 12.00 Uhr. Wer Nachtschicht arbeitet, dem winkt von 19.00 Uhr an ein Zuschlag von 30 %. In Bremen sind es geringere Sätze.

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