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Stromkonzern: Nach Atom-Unglück wieder mehr Aufträge für Areva

Areva hat durch das Unglück im japanischen Fukushima keinen größeren wirtschaftlichen Schaden genommen. Nach der Katastrophe ging der Umsatz zurück, mittlerweile meldet der Konzern aber wieder volle Auftragsbücher.

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Deutschland-Zentrale des Stromkonzerns. Quelle: dapd
Deutschland-Zentrale des Stromkonzerns. Quelle: dapd

Die Atomkatastrophe im japanischen Fukushima hat dem französischen Atomkonzern Areva kaum geschadet: Der Umsatz ging im vergangenen Jahr zwar um 2,6 Prozent auf 8,87 Milliarden Euro zurück, wie das Unternehmen am Donnerstagabend in Paris mitteilte. Die Aufträge seien aber wieder um 3,1 Prozent auf insgesamt 45,6 Milliarden Euro angewachsen. Die Stornierung von Aufträgen infolge des Atomunfalls von Fukushima habe sich bis Jahresende auf 464 Millionen Euro belaufen.

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Was bei Areva im vergangenen Jahr unter dem Strich herauskam, teilte das Unternehmen noch nicht mit. Im Dezember hatte Areva mitgeteilt, für das vergangene Jahr mit einem Verlust von knapp 1,5 Milliarden Euro zu rechnen. Damit würde das Unternehmen, das jahrelang erfolgreich Atomkraftwerke in alle Welt verkaufte, erstmals seit zehn Jahren rote Zahlen schreiben. Der Konzern kündigte im Dezember als Konsequenz aus Fukushima und vor allem wegen Verlusten mit afrikanischen Uranminen auch einen umfassenden Sparplan an. Bis 2015 soll jährlich eine Milliarde Euro eingespart werden.

Insgesamt beschäftigt Areva weltweit rund 50.000 Mitarbeiter. Der deutsche Areva-Ableger, der 5700 Angestellte zählt, hat seinen Sitz in Erlangen.

1 Kommentar

  • 27.01.2012, 14:29 UhrAnonymer Benutzer: Klaus

    Dass Areva in Überschrift und Bildunterschrift als "Stromkonzern" bezeichnet wird, sagt wieder einmal eine Menge über die erbärmliche Qualität des Handelsblättchens aus.

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