Stromnetz-Ausbau
Netzentgelt könnte um 1,2 Cent steigen

Das Netzentgelt könnte um bis zu 1,2 Cent pro Kilowattstunde steigen. Dies wäre laut dem Bundesverband Neuer Energieanbieter (BNE) eine direkte Folge des Aus- und Umbaus der Stromnetze im Zuge der Energiewende.
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BerlinMit dem Aus- und Umbau der Stromnetze im Zuge der Energiewende könnte sich laut dem Bundesverband Neuer Energieanbieter (BNE) das Netzentgelt um bis zu 1,2 Cent pro Kilowattstunde erhöhen. Allein die 20 Milliarden Euro, die in die Übertragungsnetze investiert werden müssten, könnten im Schnitt zu einer Erhöhung des Netzentgeltes um 0,4 Cent pro Kilowattstunde führen, teilte der Branchenverband am Freitag in Berlin mit.

Würden die 25 Milliarden Euro hinzugerechnet, die für den Ausbau der Verteilernetze genannt worden seien, sowie die mindestens zwölf Milliarden Euro für die Anbindung der Offshore-Windanlagen von der Nord- und Ostseeküste, komme der BNE auf 1,2 Cent pro Kilowattstunde. Da die Investitionskosten noch höher ausfallen könnten, könne auch das Netzentgelt noch höher werden, sagte eine Verbandssprecherin.

Das Netzentgelt macht rund ein Fünftel des Strompreises für den Endverbraucher aus. Die Versorger zahlen es für die Durchleitung ihres Stroms und holen sich das Geld über den Strompreis zurück.

Um dennoch Einsparungen für Verbraucher zu erreichen, fordere der BNE eine umfassende Kooperation der vielen kleinen Verteilnetzbetreiber. Zu ihnen gehören auch viele Stadtwerke.

afp 
AFP news agency (Agence France-Presse) / Nachrichtenagentur

Kommentare zu " Stromnetz-Ausbau: Netzentgelt könnte um 1,2 Cent steigen"

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  • Ein Fehler in der Überschrift. es muss lauten: Euro. Und unsere Politiker wollen das Komma min. um eine Stelle nach rechts schieben. Da ist menschenwürdig und Energie für Alle, so unsere Politiker. Jeder Bürger in Deutschland hat nämlich das Einkommen unserer Politiker wie Hr. Wulff und Banker.

  • 1,2ct? Da lachen ja die Hühner, haha, wer ist so blöd und glaubt, dass es dabei bleibt? Wer wettet mit?

  • 1,2ct! Da ist der Strompreis pro Jahr vor der Energiewende stärker gestiegen!

    Und wieviel Geld kommt aus den Zahlungen der Stromverbraucher für Netz aus den letzten Jahren? Investiert wurde ja fast nichts!

    Darauf aufbauend die Frage: Wer überwacht bei diesem Quasimonopol die ordnungsgemäße Verwendung der Gelder???

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