Industrie

_

Studie: 2013 werden mehr Autos denn je verkauft

Eine kanadische Studie macht Autobauern Hoffnung: Nach dem Einbruch der Autoverkäufe in Europa soll es 2013 wieder steil bergauf gehen, bis hin zu einem neuen Rekordwert - allerdings vorwiegend in ausländischen Märkten.

Im Jahr 2013 sollen die Autoverkäufe wieder steigen. Quelle: dpa
Im Jahr 2013 sollen die Autoverkäufe wieder steigen. Quelle: dpa

MontréalDie Autoverkäufe werden einer kanadischen Bankenstudie zufolge 2013 einen neuen Rekordwert von weltweit mehr als 64 Millionen Stück erreichen. Global rechnet die Bank Scotia in der am Donnerstag veröffentlichten Studie mit einem Zuwachs von vier Prozent, in China jedoch mit einem Zuwachs von mehr als zehn Prozent.

Anzeige

Autobranche

Die Stückzahl der in China absehbaren Autoverkäufe im kommenden Jahr klettert demnach auf 11,8 Millionen, in den USA sollen es einschließlich der landestypischen Kleinlaster 15 Millionen sein.

Asien festigt in Zukunft seine Stellung als wichtigster Automobilmarkt. Die Gesamtzahl der dort verkauften Wagen soll 2013 auf 25,7 Millionen steigen. Für die US-Privathaushalte rechnet die Studie mit stabilen Einkommensverhältnissen, die den Kauf von Neuwagen erleichtern dürften. Erstmals sei das Durchschnittsalter der in den USA betriebenen Autos inzwischen auf mehr als elf Jahre geklettert.

Neuzulassungen Autoverkäufe sinken in EU, steigen aber in Deutschland

Die Abwärtsspirale in der europäischen Autoindustrie setzt sich fort.

Für Westeuropa wird nach dem starken Einbruch der Autoverkäufe 2012 im kommenden Jahr der Verkauf von 11,65 Millionen Wagen vorhergesagt, in Osteuropa, insbesondere in Russland, soll es eine leichte Zunahme auf dann 4,63 Millionen geben, für Lateinamerika wird mit fünf Millionen gerechnet.

 

  • 28.12.2012, 08:38 UhrMartinSchmidt2013

    Beitrag von der Redaktion gelöscht. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • 27.12.2012, 22:49 UhrBrasil

    Toll, dann werden ja auch ein paar Deutsche und einige sonstige Europaeer dabei sein. Denn von den 64 Millionen gehen wahrscheinlich 35 Millionen an die Chinesen aus eigener Fabrikation und auch Brasilien wird AUS EIGENER Produktion (keine Einfuhr mehr moeglich) so etwa 10 Millionen verkaufen!
    Mal sehen was fue die deutschen Dummkoepfe da noch bleibt? Traeumt ruhig weiter, laesst sich ja besser schlafen!
    Ja ein paar S-Klasse, 7-er und Audi 8, sowie ein paar Prsche werdens schon noch werden! Vielleicht reichts sogar gerade zum ueberleben. Werden gerne genommen, weil damit wertvolle Ware ins Land kommt, die dann mit Target Zahlungsversprechen kompensiert werden, auf denen die deutschen Trottel letztlich sitzen bleiben!
    Doch keiner begreifts!

  • Die aktuellen Top-Themen
Quartalszahlen: Amazon verfehlt Geschäftserwartungen

Amazon verfehlt Geschäftserwartungen

Im Dritten Quartal enttäuscht der Online-Händler Amazon die Erwartungen der Analysten, obwohl das Unternehmen seinen Umsatz um 20 Prozent steigern konnte. Auch der Ausblick auf das nächste Quartal ist getrübt.

Italienische Großbank: UniCredit will faule Kredite an Konsortium verkaufen

UniCredit will faule Kredite an Konsortium verkaufen

Die italienische Großbank UniCredit steht kurz vor dem Verkauf fauler Kredite an einem Zusammenschluss zweier Gesellschaften. In Kürze entscheidet das Management der HypoVereinsbank-Mutter über den Schritt.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen  in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer