Studie Chemikalie Bisphenol A gelang direkt ins Blut

Einer neuen Studie zufolge gelangt die giftige Chemikalie Bisphenol A direkt vom Mund ins Blut. Sie gilt als hormonverändernd sowie krebserregend und kommt in den Innenbeschichtung von Plastikflaschen vor.
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PET-Pfandflaschen: In Frankreich ist die Chemikalie ab Anfang 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten. Quelle: ap

PET-Pfandflaschen: In Frankreich ist die Chemikalie ab Anfang 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten.

(Foto: ap)

ParisDie in zahlreichen Plastikprodukten enthaltene giftige Chemikalie Bisphenol A kann einer neuen Studie zufolge direkt vom Mund ins Blut gelangen. Bei Tierversuchen erreichte die Konzentration von Bisphenol A im Blut einen fast um das hundertfache erhöhten Wert, wenn der Stoff über die Mundschleimhäute und nicht über den Verdauungstrakt absorbiert wurde, wie französische Forscher in einem am Mittwoch in der Fachzeitschrift „Environmental Health Perspectives“ veröffentlichten Aufsatz berichteten.

Vorgenommen wurden die Versuche an Hunden. Mit Hunden wird auch die Aufnahme von Medikamenten über den Mund getestet, weil die Mundschleimhäute der Tiere ähnlich beschaffen sind wie die des Menschen. Die Versuche zeigen, dass Bisphenol A über die unter der Zunge liegenden stark durchbluteten Schleimhäute ins Blut gelangt.

Bisphenol A gilt als hormonverändernd, nervenschädigend und krebserregend. Die Chemikalie kommt in der Innenbeschichtung von Konservendosen und in Plastikflaschen und -verpackungen aus Polycarbonat vor, aber auch auf Kassenbons und Fahrkarten. Studien zufolge können schon kleinste Mengen des Stoffes auch über einfachen Hautkontakt in den Organismus gelangen und Schäden anrichten. In Babyfläschchen ist der Stoff bereits EU-weit verboten. In Frankreich ist die Chemikalie ab Anfang 2015 in allen Lebensmittelverpackungen verboten, in jenen für Kleinkinder unter drei Jahren bereits seit Anfang 2013.

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16 Kommentare zu "Studie: Chemikalie Bisphenol A gelang direkt ins Blut"

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  • Jedes Königshaus ging mangels (intelligenter) Nachkommen unter...

  • Am besten sind die Zusatzstoffe in den Impfungen
    die kommen auch in die Plazebos rein.


    Beitrag von der Redaktion editiert. Bitte achten Sie auf unsere Netiquette: „Kommentare sind keine Werbeflächen“ http://www.handelsblatt.com/netiquette

  • Man könnte es fast denken. Einfach mal das kleingedruckte auf den "Lebensmitteln" lesen da denkt man die entsorgen günstig ihren Giftmüll! In Süßigkeiten/Erfrischungsgeträngken ist der Süßstoff Aspartam (googeln lohnt sich) im Salz ist Fluorid die können uns echt gut leiden.

  • Auch wenn Sachkunde für Diskussionsbeiträge und Meinungen anscheinend heute überflüssig ist : in PET ist schlicht kein Bisphenol-A enthalten... Flaschen aus Polycarbonat sind im Vgl. zu PET eher Raritäten. Polycarbonat (=Polymer auf Basis Bisphenol-A) taucht z.B. in jeder CD/DVD auf oder in der "Verglasung" moderner Autoscheinwerfer etc.

  • wenn die menschheit nicht natürlich schrumpft, dann muss man eben nachhelfen! gehen müssen wir alle mal. nur eins darf nicht geschehen, dass die eliten, die blender, die reichen ihre macht verlieren und keine nachkommen mehr haben, der ihr erbe weiterträgt.

  • Danke für den Hinweis. Aber ich bin bereits hellwach und gut aufgeklärt! Der Vermerk auf das Impfen war ironisch gemeint. Ich wollte damit vertiefend zum Ausdruck bringen, dass auch dieser Schutz genau das Gegenteil ist und das die Impf-Lüge mit dem "Nichtschützen" vor anderen Chemikalien (wie Bisphenol A usw.)bewiesen ist. Denn dieser angebliche Impf-Schutz ist nur eine gut bezahlte Einnahmequelle der Mediziner und vor allem der Pharmaindustrie. Uns schadet dieser "Schutz" nur. Der Lobbyismus funktioniert gut in Deutschland.

  • Ihrem Fragezeichen entnehme ich, daß Sie mit Impfungen auch Ihre Probleme haben. Impfungen sind m. E. auch ein Mittel, Menschen krank zu machen.Impfungen sind genauso eine Gelddruckmaschine wie vieles, was uns als unbedenklich oder gar als gesund gepriesen wird.Ich lehne Imfungen ab und ich kaufe Mineralwasser seit Jahren nur solches, was in Glasflaschen abgefüllt ist.

  • Ein Rechtschreibfehler in der Headline! Bitte wie im Teaser "gelangt" statt gelang, ist ja keine Vergangenheit, oder? :-)

  • Wachen Sie auf.. niemand will Sie oder mich vor Krankheiten schützen. Denken Sie über Impfungen nochmal nach oder recherchieren Sie im Internet.

  • Wenn die Kontoauszüge aus Thermopapier sind und damit eben falls belastet sind, sollte ich diese also zur datengerechten Entsorgung nicht mehr aufessen?!?!?!

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