Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Autodata
Rabattschlacht auf US-Automarkt wird härter

Die Rabattschlacht auf dem wichtigsten Automarkt der Welt wird immer härter. In den USA erhielt im Juli jeder Käufer für einen Neuwagen im Schnitt Kaufanreize von 3 090 US-Dollar (2517 Euro), zwei Prozent mehr als noch vor einem Jahr.

HB FRANKFURT/DETROIT. Das geht aus einer Studie des amerikanischen Marktforschungsinstituts Autodata hervor. Auch europäische und asiatische Autokonzerne sind bereit, einen Teil ihrer Margen für neue Kunden zu opfern. Die Rabatte der Europäer schnellten im Vorjahresvergleich um 18,4 Prozent auf 2783 Dollar in die Höhe.

Geködert mit attraktiven Leasing-Angeboten, Sonderausstattungen oder Cash werden die Amerikaner nicht so sehr bei Pkw, sondern vor allem bei den beliebten Pickup Trucks und Geländewagen SUVs (Sport Utility Vehicles). „Das ganze Segment hat unglaubliche Rabattraten erreicht“, sagt ein Chrysler-Manager.

Die Anreize zeigen Wirkung. Per Juli hatte sich der US-Automarkt mit einem bereinigten Absatz von 17,3 (Vorjahr 16,95) Millionen Fahrzeugen vom Juni-Einbruch weitgehend erholt gezeigt. Zu den Juli-Gewinnern zählten Chrysler (Absatz + 6,3 Prozent), Toyota (+ 18) und allen voran Nissan (+ 36), während GM (+ 0,3) und Ford (- 3,9) einmal mehr ausgebremst wurden.

Die europäischen Autoschmieden liegen aber noch immer deutlich unter dem Rabattniveau ihrer US-Konkurrenten, die ihren Kunden durchschnittlich 4 088 Dollar erlassen. Besonders tief greift derzeit Ford in die Tasche, um der Absatzschwäche zu begegnen. Die Detroiter erhöhten die Angebote im Juli um fünf Prozent auf 3 872 Dollar, denken aber über neue Marketingstrategien nach. Bei einigen neuen Modellen soll jetzt der Einstiegspreis drastisch gesenkt werden.

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