Studie
Deutsche Luxus-Branche boomt

Trotz der Euro-Krise boomt die deutsche Luxus-Branche und könnte ihre Wertschöpfung bis 2020 verdoppeln. Dies geht aus einer Studie der Beratungsfirma Roland Berger hervor. Autos und Mode machen den größten Anteil aus.
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DüsseldorfDie deutsche Luxus-Branche könnte ihre Wertschöpfung bis 2020 verdoppeln. Das berichtet das Handelsblatt (Donnerstagausgabe) unter Berufung auf eine Studie der Beratungsfirma Roland Berger, die der Zeitung vorliegt.

Nach der Studie, die den Luxussektor erstmals in seiner Gesamtheit erfasst, erzielte die Branche im Jahr 2011 eine Gesamtwertschöpfung von 49 Milliarden Euro.

19 Milliarden Euro davon entfielen auf den inländischen Konsum deutscher und ausländischer Marken. Deutsche Unternehmen wie Porsche, Hugo Boss, Faber Castell und Bechstein-Klaviere exportierten darüber hinaus im Wert von mehr als 29 Milliarden Euro. Insgesamt beschäftigt die Branche 140.000 Mitarbeiter in Industrie und Handel.

Größter Bereich sind Luxus-Autos mit 27 Milliarden Euro Wertschöpfung, darauf folgt Mode mit 4,4 Milliarden Euro. Drittgrößter Bereich ist Kosmetik mit 2,9 Milliarden Euro.

Kommentare zu " Studie: Deutsche Luxus-Branche boomt"

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  • Leute mit viel Geld wisse kaum noch wo sie ihre Kohle anlegen sollen. Tagesgeld zu Zinsen unterhalb der Inflationsrate? Aktien?
    Ne, dann wird lieber in Luxus (Sachwerte!) investieren.
    Und wenn der Euro draufgeht - ein Farrari ist immer etwas wert.
    Der Preisauftrieb im Luxussegment ist der Vorbote eines Crack-Up-Booms.
    Ausserdem wer richig Geld hat, denkt sich zur Zeit: "wer weiss wie es in 2 Jahren aussieht - ich hab so viel Geld - dann hau ich lieber jetzt ein bisschen auf den Kopf als zu sparen"

  • Klar doch: Ein paar schwelgen im Luxus, während viele sich gerade das Notwendige zum (Über)Leben leisten können. Ach, ENTSCHULLLDIGUNGG - ich vergaß: Das fällt ja unter "Neiddebatte" ...

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