Studie über Augenmittel
Bayer kommt mit neuem Umsatzbringer voran

Der Pharma- und Chemiekonzern Bayer macht Fortschritte bei der Entwicklung seines Medikaments gegen Netzhauterkrankungen. Bayer erforscht eine Subtanz zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makula-Degeneration, der das Unternehmen Umsätze von bis zu einer halben Milliarde Euro zutraut.

HB FRANKFURT. In einer klinischen Studie der Phase II habe die Substanz "VEGF Trap Eye" nach zwölf Wochen zu einer signifikanten Reduzierung der Netzhautdicke und einer Verbesserung der Sehschärfe der Patienten geführt, teilte das Unternehmen am Montag mit. Damit sei das primäre Ziel der Studie erreicht worden.

Bayer erforscht das Mittel zur Behandlung der feuchten altersbedingten Makula-Degeneration (AMD). Bayer traut VEGF Trap Eye einen Spitzenumsatz von 250 bis 500 Mill. Euro im Jahr zu. Die krankhafte Gefäßneubildung auf dem Augenhintergrund ist eine der häufigsten nicht-infektiösen Ursachen für Blindheit. Die Reduzierung der Netzhautdicke ist ein Maß für eine Besserung der Krankheit.

Medikamentenkandidaten müssen drei klinische Phasen der Erprobung am Menschen vor einem Zulassungsantrag erfolgreich bestehen. Bayer und sein US-Partner Regeneron haben mit VEGF Trap Eye im August bereits eine klinische Studie der Phase III gestartet. Dabei soll es mit Lucentis von Novartis vergleichen. Regeneron hat in den USA die Exklusivrechte an der Substanz. Bayer soll VEGF Trap-Eye außerhalb der USA vermarkten, wobei die Gewinne zwischen beiden Firmen aufgeteilt werden. Im Jahr 2011 soll das Mittel auf den Markt kommen.

Serviceangebote
Zur Startseite
-0%1%2%3%4%5%6%7%8%9%10%11%12%13%14%15%16%17%18%19%20%21%22%23%24%25%26%27%28%29%30%31%32%33%34%35%36%37%38%39%40%41%42%43%44%45%46%47%48%49%50%51%52%53%54%55%56%57%58%59%60%61%62%63%64%65%66%67%68%69%70%71%72%73%74%75%76%77%78%79%80%81%82%83%84%85%86%87%88%89%90%91%92%93%94%95%96%97%98%99%100%