Studie von Boston Consulting
Aufsteiger aus Schwellenländern greifen an

Eine neue Studie zeigt erstmals das wirtschaftliche Potenzial von 100 erfolgreichen Firmen aus China, Indien sowie Mittel- und Lateinamerika. Die Aufsteiger aus den Schwellenländern erreichen dabei Renditen von bis zu 20 Prozent.

DÜSSELDORF. Europäische Unternehmen müssen sich auf wachsende Konkurrenz im eigenen Land durch aufstrebende Firmen aus Schwellenländern einstellen. Weltweit formieren sich starke neue Anbieter, die nicht mehr nur im Heimatland tätig sind, sondern aggressiv auf die Märkte in Europa und Nordamerika drängen.

Wer aber sind die aussichtsreichsten Angreifer, wer hat das Zeug zum Global Player? Die Unternehmensberatung Boston Consulting Group (BCG) hat in einer Untersuchung die 100 wichtigsten Firmen aus zwölf Schwellenländern identifiziert und ihre Wirtschaftskraft erstmals in Zahlen gefasst.

Danach wuchsen die „100 New Global Challengers“ von 2000 bis 2004 im Schnitt jährlich um 24 Prozent. Ihr Umsatz lag 2004 bei 715 Mrd. Dollar, das entspricht 70 Prozent der von den Dax-Konzernen im gleichen Jahr erzielten Erlöse. Die Renditen erreichen bis zu 20 Prozent und übertreffen die Rendite der Dax-Konzerne, die im Schnitt bei neun Prozent liegt.

44 Firmen aus China in Top 100

Zu den aussichtsreichsten Herausforderern zählt die Beratung 44 Firmen aus China, 21 aus Indien sowie 18 aus Brasilien und Mexiko. Aus China sind bekannte Namen wie der Haushaltswarenhersteller Haier und der Stahlkonzern Baosteel dabei, aber auch weniger bekannte Firmen wie der weltgrößte Klavierhersteller Pearl River und der Autozulieferer Wangxiang.

Aus Indien kommen der Studie zufolge Angreifer wie der Arzneihersteller Ranbaxy, der Fahrzeugteile-Produzent Bharat Forge und der Technologiekonzern Larsen & Toubro. Letztere zählt BCG auch zu den bedeutendsten Herausforderern deutscher Unternehmen.

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