Studie von Ernst & Young
Hoffnungsschimmer für Biotechs

Einer Studie zufolge erreicht die deutsche Biotechnologie-Branche langsam das Ende der jahrelangen Durststrecke.

HB FRANKFURT. „Die gute Nachricht ist, dass die deutsche Biotechnologie-Branche die Talsohle fast durchschritten hat und Licht am Ende des Tunnels zu sehen ist“, sagte Alfred Müller, Vorstandsmitglied bei Ernst & Young und zuständig für den Bereich Health Care, am Mittwoch bei der Vorstellung des sechsten Biotechnologie-Reports der Wirtschaftsprüfer in Frankfurt.

Zumindest beim Umsatz sei die Wende erreicht worden. Allerdings zeigten der anhaltende Rückgang der Mitarbeiterzahlen wie auch die sinkenden Forschungs- und Entwicklungskosten, dass die Konsolidierung noch nicht abgeschlossen sei, räumte er ein. Die Zahl der Beschäftigten der Branche sank im vergangenen Jahr um zwölf Prozent auf rund 10 000. Die Forschungsausgaben gingen um zehn Prozent auf 869 Mill. € zurück.

Die Verluste der Branche seien im abgelaufenen Jahr auf 486 Mill. € von 549 Mill. € gesunken, heißt es in dem Bericht. Das beruhe vor allem darauf, dass es einer Reihe privater Unternehmen gelungen sei, ihren Verlust deutlich zu senken. Auch bei den börsennotierten Unternehmen habe es Beispiele gegeben: So habe Medigene seinen Verlust um 58 % senken können und Morphosys habe sogar die Grenze zur Profitabilität überschritten.

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