Studie von Prognos
Binnennachfrage soll wieder an Fahrt gewinnen

Meinungsforscher prognostizieren nach langer Durststrecke einen Anstieg bei der Binnennachfrage in Deutschland. Die Arbeitslosigkeit bleibe hingegen bis mindestens 2008 auf hohem Niveau. Doch auch für die Expansionsstützen USA und China sieht nicht alles rosig aus.

HB DÜSSELDORF. In China bestehe aktuell die Gefahr einer konjunkturellen Überhitzung, geht aus dem neuen Prognos World Report 2005 zur wirtschaftlichen Entwicklung der Industrieländer bis 2015 hervor. Auch das Risiko fauler Kredite und damit einer Bankenkrise sei angestiegen. Die Maßnahmen der chinesischen Regierung zur Dämpfung des Wachstums würden erst langsam Wirkung zeigen.

Das Wachstum der US-Wirtschaft soll zwischen 2005 und 2015 mit 2,7 Prozent p.a. unter dem Durchschnitt der letzten Jahre liegen. Zudem erwarten die Experten einen Rückgang im Defizit der US-Leistungsbilanz. Zuletzt hatte das Defizit mit 660 Mrd. Dollar ein historisches Hoch erreicht.

Für Deutschland wird ein Durchbruch in der Binnennachfrage prognostiziert. Im internationalen Vergleich stehe die Bundesrepublik aber noch immer ungünstig dar. Die Zahl der Arbeitslosen bleibe bis 2008 auf hohem Niveau, zusätzlich Jobs könnten voraussichtlich lediglich in den Bereichen Transport, Kommunikation und Unternehmensdienstleistungen geschaffen werden.

Im Vergleich der globalen Einkommen sieht der World Report weiterhin große Unterschiede zwischen Dritte Welt und Industrieländern. Ihre Spitzenposition beim beim Pro-Kopf-Einkommen verteidigten Japan und die USA. Deutschland aber auch die Schweiz sinken in der Rangliste weiter nach unten.

Handelsblatt.com stellt Ihnen einen Auszug der Studie des Meinungsforschungsinstituts Prognos als PDF-Datei zum Download zur Verfügung. Die komplette Studie können Sie für 2300 € unter folgender E-Mail-Adresse bestellen: worldreport@prognos.com

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