Industrie

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Stühlerücken: EADS-Rüstungstochter baut Spitze um

Mindestens die Hälfte der Vorstände soll laut einem Medienbericht ausgetauscht werden. Die freien Plätze sollen durch Airbus-Manager ersetzt werden. Die Rüstungssparte leidet an Kürzungen in den Verteidigungsbudgets.

Ein Kampfflugzeug vom Typ Eurofighter Typhoon. Quelle: dapd
Ein Kampfflugzeug vom Typ Eurofighter Typhoon. Quelle: dapd

Hamburg / BerlinDas Stühlerücken an der Spitze der EADS-Rüstungstochter Cassidian geht nach Informationen der „Financial Times Deutschland“ (FTD/Montagausgabe) weiter. Mindestens die Hälfte der zuletzt sieben Vorstände würden ausgetauscht und teils durch Airbus-Manager ersetzt, berichtet die Zeitung unter Berufung auf Branchenkreise. Die Anfang September verkündete Ablösung von Cassidian-Chef Stefan Zoller durch dessen Vize Bernhard Gerwert sei nur der Auftakt für eine Runderneuerung der Cassidian-Führungsspitze gewesen. Ein Cassidian-Sprecher habe diese Informationen nicht kommentieren wollen.

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Den Ausschlag für den Wechsel von Zoller auf Gerwert hatten nach früheren Informationen der Finanz-Nachrichtenagentur dpa-AFX Differenzen zwischen Zoller und dem neuen EADS-Chef Tom Enders gegeben. Bei Strategie und Organisation des Unternehmens seien sich die Manager nicht einig geworden.

Die EADS-Rüstungstochter stellt Tankflugzeuge und Militärtransporter wie den neuen A400M her. Cassidian leidet wie andere Unternehmen der Rüstungsbranche unter den Kürzungen in den europäischen Verteidigungsbudgets. Unter dem Dach des Unternehmens wird der Kampfjet Eurofighter gebaut, außerdem warten Cassidian-Mitarbeiter Tornado- und Transall-Maschinen sowie die Eurofighter-Flotte.

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