"Stürmische Großwetterlage im Kleinwagensegment"
Daimler-Chrysler baut mehr Smart

Das Daimler-Chrysler-Sorgenkind Smart kann Hoffnung schöpfen. Der Zweisitzer verkauft sich besser. Deshalb wird die Produktion hochgefahren.

HB GENF. „Der 1998 auf den Markt gebrachte Smart ForTwo entwickelt sich auch in seinem achten Lebensjahr hervorragend“, sagte Smart-Chef Ulrich Walker am Dienstag auf dem Genfer Autosalon. „Wir haben die Produktionszahl für dieses Jahr nochmals gegenüber der eigentlichen Planung erhöht, und zwar um 5 000 Einheiten.“ Die alte Planzahl teilte Smart jedoch nicht mit. Im zurück liegenden Jahr hatte Smart weltweit rund 143 000 Fahrzeuge ausgeliefert. In dieser Verkaufszahl sind noch das viersitzige Modell ForFour und das mittlerweile eingestellte Modell Roadster enthalten. Mit Blick auf den ForFour räumte der Manager Schwierigkeiten ein: „Auch wir spüren den brutalen Preis-, Konditionen- und Verdrängungswettbewerb.“

„Trotz der unverändert stürmischen Großwetterlage im europäischen Kleinwagensegment tun wir alles – in diesem Jahr und 2007 – um unsere Ziele zu erreichen“, sagte der Smart-Chef. Das Unternehmen hat sich zum Ziel gesetzt, bis 2007 die Gewinnschwelle zu erreichen. Im vergangenen Jahr hat Smart laut Walker die Profitabilität „ein schönes Stück vorangebracht, sogar mehr als ursprünglich geplant“. Eine genaue Zahl nannte der Manager nicht. Auch die anderen Ziele seien erreicht worden. Dabei hob Walker insbesondere den Ausbau des Händlernetzes hervor. Weltweit sei die Zahl der Händler um 20 Prozent auf über 1 100 gestiegen.

Im kommenden Jahr soll das Nachfolgemodell des Zweisitzers auf den Markt kommen, das Smart möglicherweise auch in den USA anbieten will. Eine Entscheidung über den Markteintritt auf dem weltgrößten Fahrzeugmarkt der Welt wollte Smart ursprünglich bis zum Jahresende 2005 treffen, Konzernchef Dieter Zetsche will nun bis Mitte dieses Jahres entscheiden.

Bis zur Neueinführung will Smart mit neuen Modellvarianten punkten. Beim Zweisitzer zeigt Smart auf der Messe beispielsweise den „nightrun“ – schwarz lackiert und mit viel Leistung. Dazu gibt es mit der „edition red“ eine Brabus-Version in rot. Außerdem präsentiert smart einen ForFour mit 210 PS und einer Spitzengeschwindigkeit von 226 km/h. „Abhängig von der Reaktion auf der Messe werden wir über eine Serienproduktion dieses Fahrzeugs entscheiden“, so Walker.

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