Stuttgarter erhalten Genehmigung für Joint Venture
Daimler fährt in China Produktion hoch

Daimler-Chrysler hat die endgültige Genehmigung für sein chinesisches Pkw-Joint-Venture erhalten. Der Absatz von Importmodellen ist bereits kräftig gestiegen.

HB PEKING. Das Gemeinschaftsunternehmen heiße wie vorgesehen Beijing Benz Daimler-Chrysler Automotive, gab Konzernvorstand Rüdiger Grube am Dienstag in Peking bekannt. Zugleich stockte der deutsche Konzern seine Beteiligung von 42 auf 50 Prozent auf. Dafür ist laut Grube ein niedriger zweistelliger Millionen-Euro-Betrag gezahlt worden. Partner ist die chinesische Beijing Automotive Industrie Corp (BAIC).

Die Produktion der E-Klasse soll im November im Werk Peking starten. Später soll die C-Klasse folgen. Die neue Fabrik auf dem 1,9 Quadratkilometer großen Gelände am Rande Pekings ist im Rohbau fertig. Dort sollen künftig im Jahr rund 25 000 Mercedes-Benz gebaut werden. In einer zweiten Fabrik auf dem Gelände werden schon heute Chrysler- und in Auftrag Mitsubishi Fahrzeuge produziert. Die Kapazität beläuft sich auf 80 000 bis 100 000 Fahrzeuge.

Mit der Gründung der Beijing Benz Daimler-Chrysler Automotive hatten die Stuttgarter auch das von der US-Tochter Chrysler geerbte Joint Venture Beijing Jeep umstrukturiert und mit der Mercedes-Produktion auf dem neuen Industriegelände im Süden Pekings zusammengelegt. Zuletzt produzierte das Gemeinschaftsunternehmen Jeeps vom Typ Cherokee und das veraltete chinesische Modell BJ2020 sowie den Mitsubishi Pajero Sport und Outlander.

Mercedes-Benz wird den Absatz in China in diesem Jahr kräftig steigern. Bereits bis Ende Juli seien mit 9200 Fahrzeugen 21 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum 2004 abgesetzt worden, sagte Daimler-Chrysler-Vorstandsmitglied Rüdiger Grube am Dienstag in Peking. Für das komplette Jahr wird mit einem ähnlichen Zuwachs gerechnet. Bisher werden die Wagen aus anderen Ländern importiert.

2004 hatte der Stuttgarter Daimler-Chrysler-Konzern in China insgesamt 47 716 Autos verkauft, davon 33 400 Geländewagen aus dem Chrysler-Joint-Venture Beijing Jeep, 11 500 Mercedes-Benz-Pkw und 2816 Nutzfahrzeuge.

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