Stuttgarter wollen Produktivität der US-Sparte erhöhen
Daimler setzt alle Mittel für Chrysler ein

Die Stuttgarter wollen unter allen Umständen die Produktivität der US-Sparte erhöhen. Chrysler-Chef Dieter Zetsche warnt jedoch, dass der US-Markt weiter mit großen Risiken behaftet sei.

hz FRANKFURT/M. Der deutsch-amerikanische Autohersteller Daimler-Chrysler will alle Konzernressourcen aufbieten, um seiner angeschlagenen US-Sparte wieder auf die Beine zu helfen. Dies sagte Konzernchef Jürgen Schrempp nach einem Bericht der Zeitung „Detroit News“ bei einem Treffen der 250 wichtigsten Manager des Autokonzerns in Auburn Hills. Chrysler-Chef Dieter Zetsche warnte jedoch, dass der US-Markt weiter mit großen Risiken behaftet sei.

Mit der Vorlage der Quartalszahlen hatte Daimler-Chrysler zwar jüngst seine Prognose bekräftigt, 2003 mit der US-Sparte bis Ende des Jahres noch einen operativen Gewinn einzufahren. Doch um den aufgelaufenen Verlust noch wettzumachen, müsste Chrysler allein im vierten Quartal rund 650 Mill. Euro aus dem laufenden Geschäft erwirtschaften. Analysten halten dies für äußerst unwahrscheinlich.

Laut „Detroit News“ soll Chryslers zweiter Mann Wolfgang Bernhard künftig eine größere Rolle bei Produktion und Marketing neuer Modelle spielen. Sein Hauptjob sei es bislang gewesen, die Kosten zu senken. Bernhard wird als Nachfolger von Mercedes-Chef Jürgen Hubbert gehandelt, der 2005 in den Ruhestand gehen wird. Chrysler will in den kommenden drei Jahren insgesamt rund 25 neue Modelle auf den Markt bringen.

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