Subventionen
Hoher Verlust bei Phoenix Solar

Phoenix Solar hat zu Beginn des Jahres ein operatives Minus von 16, 9 Millionen Euro verbucht. Wegen der gekürzten Subventionen für Solarenergie sei der Absatz auf wichtigen Märkten eingebrochen, erklärte die Firma.
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Düsseldorf Die Subventionskürzungen für Solarenergie haben die Nachfrage auf wichtigen Absatzmärkten einbrechen lassen und Phoenix Solar zum Jahresauftakt einen hohen Verlust eingebrockt. Operativ verbuchte die Firma ein Minus (Ebit) von 16,9 Millionen Euro nach einem Gewinn von 4,6 Millionen vor Jahresfrist, wie Phoenix am Mittwoch mitteilte.

Unter dem Strich lag der Verlust bei 12,9 (Vorjahr: plus 2,8) Millionen. Der Umsatz brach um knapp 60 Prozent auf 32,4 Millionen Euro ein. Damit verfehlte Phoenix Solar die Analystenschätzungen deutlich. Vorbörslich sackte die Aktie ab.

In Deutschland habe die Förderkürzung zu einer starken Kaufzurückhaltung geführt, erklärte der Vorstand. In Italien sei es nahezu zu einem Marktstillstand gekommen. Eine grundsätzliche Besserung sei nicht in Sicht. Auch im April sei die Nachfrage in Deutschland und Italien "sehr verhalten" gewesen. Angesichts dessen erwartet der Vorstand, auch im zweiten Quartal nicht an Werte des Boomjahres 2010 heranreichen zu können.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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