Subventionsstreit
Airbus wirft Boeing unlautere Praktiken vor

Im transatlantischen Streit um Subventionen für die Flugzeugbau-Industrie kämpfen die Konzerne Boeing und Airbus weiter mit harten Bandagen.

HB PARIS/MÜNCHEN. Der europäische Airbus-Konzern wirft dem US-Rivalen Boeing jetzt vor, einen Anwalt engagiert zu haben, der früher an entscheidender Stelle für Airbus tätig war. „Dies ist ein eklantanter Rechtsverstoß. Er berührt ethische Grundprinzipien des Verfahrensrechts und Standesregeln, die weltweit gelten“, sagte ein Airbus-Sprecher am Montag. Die Kanzlei müsse das Mandat aufgeben.

Airbus stellte bei einem Washingtoner-Gericht den Antrag, die Kanzlei WilmerCutler von der Vertretung Boeings im Verfahren bei der Welthandelsorganisation WTO auszuschließen. Die EU und die USA hatten sich 2004 bei WTO gegenseitig wegen der jeweiligen Hilfen für die Flugzeugbauer Airbus und Boeing verklagt.

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