Südkorea
Schwere Korruptionsvorwürfe gegen Samsung-Gruppe

Die Samsung-Gruppe , der größte südkoreanische Mischkonzern, sieht sich mit Vorwürfen der schweren Korruption konfrontiert. Nach der Einleitung von Ermittlungen durch die Staatsanwaltschaft brachte am Mittwoch in Seoul eine Gruppe liberaler Abgeordneter einen Gesetzesantrag ein, der unabhängige Untersuchungen zu den Vorwürfen gegen Samsung durch einen Sonderstaatsanwaltschaft vorsieht.

dpa-afx SEOUL. Der Konzern, zu dem auch der weltgrößte Speicherchiphersteller Samsung Electronics gehört, soll schwarze Kassen angelegt haben, aus denen angeblich Gelder an Beamte und auch an hohe Vertreter der Anklagebehörde geflossen sind. Samsung hat die Vorwürfe bestritten.

Die Vorwürfe gegen Samsung stützen sich auf Behauptungen des Anwalts Kim Yong Chul, der zwischen 1997 bis 2004 leitender Rechtsberater bei Samsung war, sowie einiger Bürgerorganisationen. Zwei der Gruppen hatten in der vergangenen Woche eine Klage gegen drei Topmanager des Konzerns, darunter den Vorsitzenden Lee Kun Hee, eingereicht. Nach Kims Angaben soll Samsung unter den Namen von Managern und anderen Angestellten zahlreiche Konten eingerichtet und auf diesen illegale Finanzmittel deponiert haben. Nahmen hatte er nicht genannt. Die Samsung-Gruppe reichte unterdessen nach Berichten des Rundfunksenders KBS gegen Kim Yong Chul Klage wegen Rufschädigung ein.

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