Süßwarenindustrie: Barry Callebaut trotz Krise leicht gewachsen

Süßwarenindustrie
Barry Callebaut trotz Krise leicht gewachsen

Das letzte Quartal 2008 ist für viele Firmen katastrophal ausgefallen und die Aussichten für 2009 sind teilweise noch düsterer. Bei Barry Callebaut, dem größten Schokoladenproduzenten der Welt, sieht es ganz anders aus. Die Konsumenten haben scheinbar immer noch Lust auf Naschen.
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HB ZÜRICH. Der weltgrößte Kakao- und Schokoladekonzern Barry Callebaut ist im Ende November 2008 abgeschlossenen ersten Quartal des Geschäftsjahrs 2008/2009 auf Wachstumskurs geblieben. Der Umsatz nahm in dem wegen der Lieferungen für das Weihnachtsgeschäft bedeutenden Quartal um 0,7 Prozent auf 1,429 Milliarden Franken (960 Millionen Euro) zu, wie das Unternehmen bekanntgab.

In Lokalwährungen stiegen die Verkäufe um 7,2 Prozent. Vor allem im November sah sich der Konzern aber mit einem Nachfragerückgang konfrontiert, wie es heißt. Wegen der Finanzkrise hätten Nahrungsmittelhersteller, gewerbliche Kunden und der Einzelhandel ihre Bestände gesenkt, um die Bilanzen zum Jahresende zu optimieren. Die Verkaufsmenge stieg im Berichtsquartal dennoch um 2,0 Prozent auf 338 513 Tonnen. Im Ausblick verweist Konzernchef Patrick De Maeseneire auf deutlich höhere Bestellungseingänge im Dezember und gute Aussichten in den Wachstumsmärkten sowie in Nordamerika. Das Unternehmen hält an seinen Finanzzielen fest.

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