S&P hebt Ausblick an
Rheinmetall trennt sich von Heidel

Im Zuge ihrer Konzentration auf die Heerestechnik hat sich die Wehrtechnik-Tochter Rheinmetall De Tec des Düsseldorfer Mischkonzerns Rheinmetall von der in zivilen Geschäftsfeldern tätigen Heidel-Gruppe getrennt. Unterdessen hob die Ratingagentur Standard & Poor's (S&P) ihren Ausblick für den Rheinmetall-Konzern sowie die Bewertung der Bonität an.

HB DÜSSELDORF. Wie Rheinmetall am Donnerstag mitteilte, wurde die Heidel-Gruppe rückwirken zum 1. Januar an die FRIMO Beteiligungs GmbH im nordhrein-westfälischen Lotte veräußert. Über die Höhe des Kaufpreises sei Stillschweigen vereinbart worden.

Die auf die Produktion von Fertigungseinrichtungen für nicht metallische Innenraumteile der Automobilindustrie spezialisierte Heidel-Gruppe mit Standorten in Viersen und Lotte sowie in Frankreich und den USA setzte 2003 mit 456 Mitarbeitern rund 104 Millione Euro um. Rheimetall DeTec erwirtschaftete im Vorjahr einen Umsatz von 1,6 Milliarden Euro.

Unterdessen hat die Ratingagentur S&P ihren Ausblick für Rheinmetall auf „stabil“ von zuvor „negativ“ angehoben. Auch sei die Bewertung für kurzfristige Kredite auf „A-2“ von „A-3“ erhöht worden, teilte S&P mit. Die „BBB“-Bewertung für langfristige Kredite sei bestätigt worden. „Die Revision des Ausblicks reflektiere die Erwartungen von S&P, dass Rheinmetall seine Finanzlage weiter verbessern werde“, begründeten die S&P-Analysten.

Die im MDax notierten Vorzugsaktien legten leicht um 0,5 Prozent auf 29,80 Euro zu. Die Titel haben sich damit im Laufe des vergangenen Jahres verdreifacht.

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