Synergiepotenzial
Reederei hält Großfusion für sinnvoll

Der Chef der Linienreederei Hamburg Süd hält eine Fusion mit Konkurrent Hapag- Lloyd AG für betriebswirtschaftlich sinnvoll.

beu HAMBURG. Es gebe erhebliches Synergiepotenzial auf der Kosten- und Serviceseite, sagte der Vorsitzende der Geschäftsführung, Klaus Meves, in Hamburg. „Von dieser Fusion würde auch ich träumen,“ zitierte Meves den Eigentümer der Hamburg-Süd-Reederei, den Bielefelder Unternehmer August Oetker.

„Warum sollte ein Exportweltmeister wie Deutschland nicht eine Reederei mit vernünftiger Größe haben?“ fragte Meves und spielte damit auf den führenden dänischen Unternehmer Möller und dessen Maersk-Reederei an. Ob es Kontakte zwischen Oetker und der Hapag-Lloyd-Eigentümerin, der Tui AG, gebe, wisse er nicht.

Hamburg Süd ist die zweitgrößte deutsche Containerschiff-Linienreederei. Das Unternehmen steigerte im vorigen Jahr sein Ladungsvolumen um 44 % auf 1,1 Mill. TEU (20-Fuß-Standardcontainer). Wegen des Konkurrenzdrucks bei den Frachtraten erhöhte sich der Umsatz nur um 13 % auf knapp 2 Mrd. Euro. Davon stammten 1,6 Mrd. Euro aus der Linienschiffahrt und 368 Mill. Euro aus der hochprofitablen Trampfahrt, bei der die Schiffe nach Bedarf gechartert werden.

In den nächsten vier Jahren wird Hamburg Süd 800 Mill. Euro in den Ausbau der Flotte und des Containerbestands investieren.

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