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Tabak-Konzern : Steiler Umsatzanstieg bei Philip Morris

Der US-Tabakkonzern Philip Morris hat vor allem in Japan den Umsatz steigern können. Aber auch in Deutschland war der Verkauf prächtig, trotz Preissteigerung. Der Konzern konnte auch den Gewinn kräftig nach oben ziehen.

In Japan, aber auch in Deutschland, konnte Phillip Morris mehr Glimmstängel absetzen. Quelle: dpa
In Japan, aber auch in Deutschland, konnte Phillip Morris mehr Glimmstängel absetzen. Quelle: dpa

New York Trotz Rauchverboten vielerorts boomt das Geschäft des US-Tabakmultis Philip Morris International. Im dritten Quartal konnte der Hersteller von Marlboro- sowie L&M-Zigaretten seinen Umsatz - die hohen Steuern auf Zigaretten herausgerechnet - um 26 Prozent auf 8,4 Milliarden Dollar (6,1 Mrd Euro) steigern.

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Unterm Strich blieben 2,4 Milliarden Dollar an Gewinn hängen und damit 31 Prozent mehr als im Vorjahreszeitraum. Konzernchef Louis Camilleri sprach am Donnerstag in New York von einem „einfach hervorragenden“ Ergebnis.

Vor allem die Japaner haben nach seinen Worten deutlich öfter zum Glimmstängel gegriffen, aber selbst in Deutschland wurde Phillip Morris noch mehr Zigaretten los und konnte überdies höhere Preise durchsetzen. Zudem kamen dem Konzern die Wechselkurse entgegen.

Im Gesamtjahr soll der Gewinn nun um bis zu 22,5 Prozent steigen. Philip Morris wurde 2008 aus dem US-Konzern Altria herausgelöst, zu dem nach wie vor das Tabakgeschäft in den USA gehört. PhilipMorris International umfasst die ausländischen Aktivitäten, hat seinen Sitz aber in New York. Das Unternehmen sollte sich damit unabhängig von den Raucherklagen in den USA entwickeln können. Vorbörslich stieg der Kurs am Donnerstag um 2 Prozent und der Kurs lag am Ende des Tages insgesamt 3.2 Prozent höher.

  • 21.10.2011, 23:44 UhrAnonymer Benutzer: Blaudunst

    Die schon menschenverachtenden Rauchverbote vielerorts, die aggressive Propaganda gegen die Raucher und die Diffamierung dieser, unzählige Warnhinweise und Schreckbilder, Werbeverbot für die Tabakproduzenten, viele vernichtete Existenzen in der Gastronomie, extrem viel Geld in dem "Krieg gegen den Tabak" verpulvert, die Spaltung der Gesellschaft bis zum Denunziantentum - und was ist das Ergebnis?
    In Irland ist sogar die Raucherquote gestiegen und Philip Morris verdient immer mehr...
    Gratulation an die WHO und alle Antiraucher-Gruppierungen!
    Die Prohibition hat nie und nirgendwo wirklich gut funktioniert, sie hatte aber immer viele unerwünschte "Nebenwirkungen".
    Übrigens: die Japaner waren bis jetzt immer auf einer der ersten drei Plätze, was die Langlebigkeit und die Lebenserwartung betrifft...

  • 21.10.2011, 12:55 Uhrnachfrage

    Wozu wurden eigentlich die Tabak-Werbeverbote im Motorsport erteilt? Und wozu die unsinnigen Sprüche auf den Zigaretten-Schachteln? Beides sind lächerliche Maßnahmen, um den Raucher angeblich abzuschrecken, wie man jetzt sieht. Also könnte man sich das auch schenken und zumindest Sponsoring wieder zulassen. Dann hätten wenigstens auch noch Andere was von den Gewinnen.

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