
HB OSLO. Der Tabakkonzern Philip Morris will vor Gericht die Aufhebung neuer Werbe-Verbote in Norwegen erzwingen. Wie die Wirtschaftszeitung „Dagens Næringsliv“ am Dienstag berichtete, klagt das US-Unternehmen gegen eine Bestimmung, wonach Tabakwaren in Geschäften nicht mehr sichtbar ausgestellt sein dürfen. Sie ist seit Anfang des Jahres in Kraft.
Ein Unternehmenssprecher sagte dem Blatt zur Begründung: „Es gibt keine wissenschaftlichen Beweise, dass dieses Verbot irgendeinen gesundheitsfördernden Effekt hat.“
In Island sei die sichtbare Ausstellung von Tabakwaren schon seit 2001 untersagt. Das habe nach allen verfügbaren Daten nicht mehr Menschen zu Nichtrauchern gemacht. Weiter hieß es, dass Philip Morris auf eine Ausweitung des Verfahrens auch auf andere Länder aus dem Wirtschaftsraum der EU hofft.
Norwegen ist seit Ende der 80er Jahre Vorreiter bei der Einschränkung von Tabakkonsum durch gesetzliche Verbote.
Philip Morris behauptet also, dass durch diese Regelung nicht mehr Menschen zu Nichrauchern werden.
Wenn sich dadurch das Rauchverhalten nicht ändert, könnte es dem Konzern egal sein, wozu dann die Klage?
Die Argumentation von Philip Morris hinkt gewaltig!
Vielleicht kein wissenschaflicher beweis, aber ich als Neu-Nichtraucherin (6 Monate und 9 Tage) finde es wesentlich einfacher, Nichtraucherin zu bleiben, wenn ich die Glimmstengel (besonders meine Lieblinge) nicht jedes mal beim Einkaufen vor der Nase habe.
ich finde die Regelung klasse, auch wenn mir durchaus klar ist, das mein Nichtrauchertum nicht davon abhängig ist.
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