Tabakindustrie: BAT steht auf der Kostenbremse

Tabakindustrie
BAT steht auf der Kostenbremse

Der weltweit zweitgrößte Tabakkonzern British American Tobacco (BAT) kommt beim Ertrag voran: Im Osten Europas sowie in Südamerika profitiert British American Tobacco von einer steigenden Nachfrage, in Westeuropa gleichen Kostensenkungen die zurückgegangenen Verkäufe aus.

HB LONDON. Wie das Unternehmen am Dienstag in London mitteilte, stieg das um Sondereffekte bereinigte operative Ergebnis 2005 um neun Prozent auf 2,61 Milliarden britische Pfund (3,83 Mrd Euro). BAT machte dafür die gestiegenen Verkäufe der Kernmarken Lucky Strike und Dunhill sowie erhebliche Kosteneinsparungen verantwortlich. Der Gewinn je Aktie habe um 17 Prozent auf 89,37 Pence zugelegt.

Das ausgewiesene Betriebsergebnis lag bei 2,4 Milliarden britische Pfund und damit rechnerisch um 36 Prozent unter Vorjahr. Beim Vergleich des bereinigten Ergebnisses mit dem Vorjahr wurde im Wesentlichen ein außerordentlicher Gewinn im Jahr 2004 aus der Reynolds American-Transaktion über 1,4 Milliarden britische Pfund unberücksichtigt gelassen. Das US-Geschäft von BAT war mit R.J. Reynolds fusioniert worden.

Wie andere Zigarettenhersteller, darunter Branchenprimus Philip Morris, muss BAT die Kosten kräftig drücken, um die nachlassende Nachfrage in den westeuropäischen Märkten und die zugleich anziehenden Investitionen in anderen Regionen abzufangen. BAT hatte Fabriken in Großbritannien, Kanada, Neuseeland und Irland geschlossen und dafür 2005 rund 270 Millionen Pfund Restrukturierungsaufwendungen verbuchen müssen. Im Gegenzug will BAT bis Ende 2007 rund 400 Millionen Pfund einsparen.

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