Tabakkonzern
Gute Geschäfte bei Imperial Tobacco

Trotz der Rauchverbote in vielen Ländern konnte der britische Tabakriese im abgeschlossenen Geschäftsjahr seine Erträge steigern. Vor allem in den Schwellenländern florierten die Geschäfte.
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LondonDer britische Tabakkonzern Imperial Tobacco hat im Geschäftsjahr 2010/11 (30. September) trotz der Rauchverbote in vielen Teilen der Welt mehr verdient als im Vorjahr. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn sei im Vergleich zum Vorjahr um 1,2 Prozent auf 3,103 Milliarden britische Pfund (3,6 Mrd Euro) gestiegen, teilte der Zigarettenhersteller von Marken wie Gauloises, West oder Davidoff am Dienstag in London mit. Analysten hatten mit einem solchen Anstieg gerechnet. Für die Aktionäre hob der Konzern die Dividende um 13 Prozent auf 91,1 Pence je Aktie an.

Zu dem Gewinnanstieg verhalfen Imperial Tobacco Preiserhöhungen, vor allem aber florierende Geschäfte in den Schwellenländern. Während in der EU oder den USA Rauchverbote den Zigarettenabsatz beeinträchtigen, wird in Osteuropa, Afrika, dem Nahen Osten oder in Asien weiterhin kräftig geraucht.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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