Tabakkonzern verhängt Rauchverbot
Camel-Mitarbeiter dürfen im Büro nicht mehr qualmen

„Camel“ ist das Aushängeschild des US-Tabakkonzerns Reynolds. In der eigenen Firma wollen die Chefs den Zigarettenqualm aber nicht mehr riechen. Sie verhängen ein Rauchverbot für Mitarbeiter – mit wenigen Ausnahmen.
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DüsseldorfEs klingt wie ein schlechter Witz: Ein Tabakkonzern verbietet seinen rund 5000 Mitarbeitern das Rauchen. Dennoch verfolgt das US-Unternehmen Reynolds, durch seine Marke „Camel“ weltweit bekannt, diesen Plan. In den Büros, den Konferenzräumen und den Aufzügen der Firmengebäude soll ab dem kommenden Jahr nicht mehr gequalmt werden dürfen. Für die Kantinen gilt das Rauchverbot bereits.

Amerikanische Medien wie die New York Times zitieren einen Unternehmenssprecher, der die Verbotspläne bestätigt und sagt, dass aber nicht alle Tabakprodukte verboten seien. So dürfen die Mitarbeiter weiterhin im Büro zur E-Zigarette oder dem Beutel Kautabak greifen.

Interessant klingt, wie Reynolds das Rauchverbot begründet: Man orientiere sich an den Realitäten der Gesellschaft, so der Sprecher. Kleiner Trost für die hauseigenen Kettenraucher: Es werden spezielle Indoor-Raucherräume eingerichtet. Das Verbot trete erst in Kraft, wenn diese gebaut seien.

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