Industrie

_

Tarifeinigung : Kein Streik beim Energieversorger Eon

Entspannung beim Energieversorger Eon: Die Tarifparteien haben sich geeinigt. Die Mitarbeiter bekommen ein bisschen mehr Geld, ein Streik ist damit abgewendet.

Die Zentrale von Eon Ruhrgas in Essen: Beim Energieversorger droht kein Streik mehr. Quelle: dpa
Die Zentrale von Eon Ruhrgas in Essen: Beim Energieversorger droht kein Streik mehr. Quelle: dpa

DüsseldorfDer Tarifstreit beim Düsseldorfer Energieversorger Eon ist beigelegt. Die 30.000 Beschäftigten des Unternehmens sollen rückwirkend ab Januar 2,8 Prozent mehr Gehalt plus eine Einmalzahlung von 300 Euro bekommen. Einen entsprechenden Vorschlag habe die Tarifkommission der Gewerkschaften Verdi und IG BCE angenommen, teilten die Gewerkschaften am Mittwoch mit.

Anzeige

Milliarden-Investitionen Das sind Deutschlands größte Kraftwerksprojekte

  • Milliarden-Investitionen: Das sind Deutschlands größte Kraftwerksprojekte
  • Milliarden-Investitionen: Das sind Deutschlands größte Kraftwerksprojekte
  • Milliarden-Investitionen: Das sind Deutschlands größte Kraftwerksprojekte
  • Milliarden-Investitionen: Das sind Deutschlands größte Kraftwerksprojekte

Weiter sei vereinbart worden, dass Ausbildungsabsolventen des Jahres 2014 durch ihren bisherigen Arbeitgeber befristet für zwölf Monate übernommen werden. Verdi-Bundesvorstandsmitglied Erhard Ott werte das Ergebnis als „tragfähigen Kompromiss, über den endgültig in der zweiten Urabstimmung entschieden werde“, hieß es in einer Mitteilung der Gewerkschaft.

Die Gewerkschaften Verdi und IG BCE hatten für die Beschäftigten von Eon in Deutschland während der Verhandlungen 6,5 Prozent mehr Lohn gefordert. Eon bot jedoch stets nur 1,7 Prozent an. Anfang vergangener Woche hatten sich daher 91,4 Prozent der Gewerkschaftsmitglieder in einer Urabstimmung für einen unbefristeten Streik ausgesprochen. Es wäre der erste unbefristete Streik bei einem Energieversorger in der Geschichte Deutschlands gewesen.

Das sind die größten Energieversorger der Welt

  • Platz 10

    Die Rangliste der größten Energieunternehmen der Welt eröffnet Kansai Electric Power. Der japanische Versorger kam 2011 auf einen Umsatz von 33,3 Milliarden Dollar.

  • Platz 9

    Mit 39,3 Milliarden Dollar Umsatz liegt der südkoreanische Versorger Korea Electric Power (Kepco) auf dem neunten Rang.

  • Platz 8

    Iberdrola landet auf dem achten Platz. Der spanische Versorger erwirtschaftete 2011 Erlöse in Höhe von 41 Milliarden Dollar.

  • Platz 7

    Der britische Versorger SSE (Scottish and Southern Energy) landet auf Rang sieben der Rangliste. Umsatz 2011: 45,4 Milliarden Dollar.

  • Platz 6

    Der erste deutsche Energiekonzern findet sich auf Platz sechs wieder. RWE erwirtschaftete im Jahr 2011 Erlöse von 63,7 Milliarden Dollar.

  • Platz 5

    64,6 Milliarden Dollar erwirtschaftete Tokyo Electric Power im Jahr 2011. Besser bekannt ist das Unternehmen unter der Abkürzung Tepco. Nach der Katastrophe am Atomkraftwerk von Fukushima ist Tepco inzwischen mehrheitlich im Besitz des japanischen Staates.

  • Platz 4

    Électricité de France (EDF) schrammt knapp am Treppchen vorbei. Die Franzosen kommen mit einem Umsatz 2011 von 84,6 Milliarden Dollar auf Platz vier.

  • Platz 3

    Der größte italienische Energiekonzern ist weltweit die Nummer drei. Enel machte 2011 einen Umsatz von 103,2 Milliarden Dollar.

  • Platz 2

    Der französische Versorger GDF Suez findet sich auf Rang zwei der Rangliste. Im Jahr 2011 erwirtschaftete GDF Suez Erlöse in Höhe von 117,5 Milliarden Dollar.

  • Platz 1

    Der deutsche Branchenprimus ist auch weltweit die Nummer eins. Eon kam im Jahr 2011 auf einen Umsatz von 157,3 Milliarden Dollar - das reicht für die Spitzenposition.

Auch in die Tarifverhandlungen beim Konkurrenten RWE ist Bewegung gekommen. Gestern kündigte der Energieversorger an, den Gewerkschaften ein „deutlich verbessertes Angebot“ vorzulegen. Die Gewerkschaften fordern eine Erhöhung der Entgelte um 6 Prozent, die Verlängerung der tariflichen Beschäftigungssicherung und eine Übernahme der Auszubildenden.

  • 06.02.2013, 14:10 UhrRumpelstilzchen

    Da ist die Gewerkschaft aber als Tiger gesprungen und als Bettvorleger gelandet, 6.5% fordern, Streik androhen per Urabstimmung und dann mit 2.8% zufrieden sein? Gerade mal ein Inflationsausgleich! Ein Schelm wer überlegt, wie und wo sich die Gewerkschaftsfunktionäre diesen "Kompromiss" haben abkaufen lassen.

  • Die aktuellen Top-Themen
Entlassener Manager: Yahoo zahlt Super-Abfindung – und lästert öffentlich

Yahoo zahlt Super-Abfindung – und lästert öffentlich

Ein Ex-Manager des Internetportals Yahoo erhält 58 Millionen Dollar Abfindung. Firmenchefin Mayer war unzufrieden mit dem Mann, der das Anzeigengeschäft aufmöbeln sollte. Yahoo keilt öffentlich gegen den Geschassten.

Nach der Anzeige: Wallraff freut sich auf den Zalando-Prozess

Wallraff freut sich auf den Zalando-Prozess

Wegen des „Verrats von Geschäftsgeheimnissen“ hat Zalando eine Reporterin angezeigt, die verdeckt in einem Logistiklager recherchiert hatte. Ihr Mentor Günter Wallraff gibt der Journalistin Rückendeckung.

  • Business-Lounge
Business-Lounge: Die großen Auftritte der Entscheider

Die großen Auftritte der Entscheider

Premieren, Feste, Symposien oder Jubiläumsfestivitäten – es gibt viele Anlässe, bei denen die Größen aus Wirtschaft, Politik und Gesellschaft im Mittelpunkt stehen. Verfolgen Sie die Auftritte in Bildern.

Deutsche Unternehmerbörse - www.dub.de
DEUTSCHLANDS ANZEIGENPORTAL FÜR UNTERNEHMENS-VERKAUF UND UNTERNEHMENSNACHFOLGE
– Provisionsfrei, unabhängig, neutral –
Verkaufsangebote Verkaufsgesuche




 

.

Mit dem Jobturbo durchsuchen Sie mehr als 215.000 Stellenanzeigen in 36 deutschen Stellenbörsen.
Diese Jobs suchen die Handelsblatt-Leser:
1. Ingenieur   6. Bauingenieur
2. Geschäftsführer   7. Marketing
3. Financial Analyst   8. Jurist
4. Controller   9. Volkswirt
5. Steuerberater   10. Designer