Tarifeinigung
Löhne der ostdeutschen Stahlarbeiter steigen

Nach der Tarifeinigung in der nordwestdeutschen Stahlindustrie haben IG Metall und Arbeitgeber auch ein Ergebnis für die 8 000 Beschäftigten in der ostdeutschen Stahlindustrie erzielt. Die Löhne sollen steigen. Die Tarifkommission hat den Abschluss im Nordwesten bereits gebilligt.
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HB BERLIN/SPROCKHÖVEL. Das Verhandlungsergebnis zwischen IG Metall und Arbeitgebern sieht Einkommenserhöhungen um 3,6 Prozent ab dem 1. Oktober 2010 vor. Überproportional sollten die Ausbildungsvergütungen um 40 Euro monatlich steigen. Der Tarifvertrag gelte bis zum 31. Oktober 2011.

Die Tarifkommission der IG Metall bestätigte gleichzeitig in Sprockhövel/Nordrhein-Westfalen einstimmig den gleichlautenden Tarifabschluss für die 85 000 Beschäftigten der Stahlindustrie in Nordrhein-Westfalen, Niedersachsen und Bremen.

In Ostdeutschland wurde für den Monat September 2010 eine Einmalzahlung von 150 Euro vereinbart. Die in der Stahlindustrie tätigen Leiharbeiter seien ab dem 1. Januar 2011 in der gesamten Branche nach dem Grundsatz „Gleiche Arbeit- Gleiches Geld“ zu bezahlen. Dieser Tarifvertrag habe eine Laufzeit bis Ende 2012, erklärte die IG Metall.

IG-Metall-Bezirksleiter Olivier Höbel zeigte sich mit dem Ergebnis für Ostdeutschland sehr zufrieden. „Das ist ein fairer Kompromiss, der die Beschäftigten an der guten wirtschaftlichen Entwicklung der Branche teilhaben lässt. Damit leisten wir auch einen Beitrag zur Belebung der Binnenkonjunktur.

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