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Der BMW-Motor brummt

In den ersten sechs Monaten 1 000 neue Arbeitsplätze in Deutschland geschaffen, Absatzprognose für das Gesamtjahr angehoben, vielversprechend ins zweite Halbjahr gestartet - beim Autohersteller in München läuft es rund. Von einer Krise in der Automobilindustrie könne keine Rede sein, sagt Vorstandschef Helmut Panke selbstbewusst.

HB MÜNCHEN. Im ersten Halbjahr schuf der Konzern ungeachtet aller Diskussionen über die Arbeitskosten in Deutschland nach Angaben von Personal-Vorstand Ernst Baumann im Inland 965 neue Arbeitsplätze. Weltweit stieg die Zahl der Beschäftigten um über 1 000 auf gut 105 000 Mitarbeiter. Panke konkretisierte die Absatzprognose für das laufende Jahr. „Wir sind sehr optimistisch.“ Die Zahl der Auslieferungen solle in der Gruppe um einen hohen einstelligen Prozentwert steigen. Das Ziel neuer Spitzenwerte bei Umsatz und Gewinn bekräftigte der Autobauer.

Im ersten Halbjahr hatte BMW den Absatz der Marken BMW, Mini und Rolls-Royce um 8,5 % auf 590 983 verkaufte Fahrzeuge gesteigert. Er sei zuversichtlich, dass sich auch die Finanzzahlen dem Absatz entsprechend entwickeln, sagte Panke. Umsatz und Gewinn im ersten Halbjahr sollen am 3. August veröffentlicht werden.

Der Start ins zweite Halbjahr ist laut Panke gut gelungen. Der Juli laufe gut. „Wir werden diesen Schwung auch im zweiten Halbjahr fortsetzen.“ Einen weiteren Schub solle der neue 1er bringen. Vor dem Hintergrund der Einführung der neuen Baureihe im Herbst sei BMW weiter sehr optimistisch, 2004 Rekorde bei Absatz, Umsatz und Ergebnis einzufahren. Er fügte hinzu: „Im zweiten Halbjahr setzen wir weiter auf Tempo.“ Von einer Krise der Automobilindustrie könne keine Rede sein. Man müsse die unterschiedlichen Unternehmen einzeln betrachten. „Wir als Unternehmen sind gut aufgestellt.“

Bisher war bei dem Autobauer lediglich von einem Wachstum der Kernmarke BMW im hohen einstelligen Prozentbereich die Rede. Nun soll dieses Ziel auch in der Gruppe - also einschließlich Mini und Rolls- Royce - erreicht werden.

Niemals zuvor in seiner 75-jährigen Automobilgeschichte hat der Konzern so viele neue Modelle auf den Markt gebracht wie zuletzt. Mit dem neuen 1er, der ab September verkauft wird, führen die Münchener die zehnte Baureihe ein. BMW drängt damit in die Kompaktklasse und will so auch dem VW-Golf und dem Audi A3 Konkurrenz machen.

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