Tarifverhandlungen
Druck-Tarifverhandlung ergebnislos vertagt

Die Tarifverhandlungen für die rund 170 000 Beschäftigten der deutschen Druckindustrie sind in der dritten Runde ohne Einigung vertagt worden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für den 2. Juni in Frankfurt geplant, wie die Gewerkschaft Verdi und der Bundesverband Druck und Medien (bvdm) am Dienstag in Frankfurt mitteilten.

HB FRANKFURT/MAIN. „Der bvdm hat nur ein leicht verändertes Angebot vorgelegt, das genauso wenig annehmbar war wie das bisherige“, sagte Verdi-Sprecher Matthias von Fintel.

Die Arbeitgeber haben für die Beschäftigten eine Einmalzahlung im ersten und eine Tariferhöhung von 1,4 Prozent im zweiten Jahr angeboten. Beide Komponenten sollten unter den Vorbehalt der Betriebsparteien gestellt werden. Am Dienstag boten sie an, die Tariferhöhung von April auf Januar 2010 vorzuziehen. Diese Offerte lehnten die Arbeitnehmer als unzureichend ab.

ver.di verlangt fünf Prozent mehr Geld. „Das ist für uns nicht machbar. Es ist einfach zu weit entfernt von dem, was die Betriebe in der aktuellen wirtschaftlichen Situation leisten können“, sagte eine bvdm-Sprecherin. Die Friedenspflicht ist Ende April ausgelaufen. Bislang hat es keine Warnstreiks gegeben.

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