Tarifvertrag mit UAW abgeschlossen
Ford kann bald kräftig sparen

Ford hat sich mit der Automobilarbeitergewerkschaft UAW auf einen neuen Tarifvertrag und einen Gesundheitsfonds geeinigt. Der US-Automobilhersteller erhofft sich dadurch nun Einsparungen in Milliardenhöhe.

HB DETROIT. Von 2010 an dürften bei den Gesundheitskosten rund 1,6 Mrd. Dollar pro Jahr weniger anfallen, teilte das Unternehmen am Donnerstag in Detroit mit. Der Cashflow dürfte sich dadurch um rund eine Milliarde Dollar pro Jahr verbessern.

Am Mittwoch hatten die Mitglieder der UAW den Tarifvertrag mit Ford gebilligt. Durch den Vertrag, der eine Laufzeit von vier Jahren hat, kann Ford die Arbeitskosten senken und die milliardenschweren Krankenversicherungs-Lasten für Rentner auslagern. Die Zustimmung der Behörden steht noch aus.

In den "Voluntary Employees Beneficiary Association“ (VEBA) genannten Fonds zahlt Ford insgesamt 13,6 Mrd. Dollar ein, davon unter anderem 2,7 Mrd. Dollar in bar. Weitere 3,8 Mrd. Dollar kommen aus einem bestehenden Gesundheitsfonds und mehr als sechs Mrd. Dollar will Ford über verschiedene Anleihen aufbringen.

Außerdem einigte sich Ford mit der Gewerkschaft darauf, die Grundlöhne nicht anzuheben. Dafür soll es Einmalzahlungen in Höhe von 3000 Dollar in diesem Jahr und zwischen 2200 und 3000 Dollar in den Jahren 2008 bis 2010 geben. Hinzu kommen Rentenerhöhungen. Um flexibel auf die Marktlage reagieren zu können, vereinbarte Ford mit der Gewerkschaft außerdem die Möglichkeit auf weitere Abfindungsprogramme für Mitarbeiter. Einzelheiten wurden hier aber noch nicht genannt.

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