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04.01.2008 

Mulallys Plan sieht vor, dass Ford im Laufe der Sanierung weitere zwölf bis 14 Mrd. Dollar verbrennen wird, ehe der Konzern 2009 wieder die Gewinnschwelle erreichen soll. Auf diesem Weg hat der Konzernchef weitere Massenentlassungen und Fabrikschließungen in Nordamerika angekündigt: So sollen 16 Werke bis 2012 geschlossen und 45 000 Stellen gestrichen werden. Analysten rechnen damit, dass das nicht einmal reichen wird: Ein empfindlicher Markteinbruch in der zweiten Jahreshälfte 2007 sowie wachsende Rezessionsängste in den USA erschweren die Lage für die gesamte Industrie zusätzlich.

Mit der Trennung von Jaguar und Land Rover beendet Ford einen rund 20 Jahre dauernden Versuch, aus der Fertigung europäischer Luxusautos ein profitables Geschäft zu machen. Bereits im vergangenen Jahr sollten die europäischen Marken ein Drittel des Ford -Gewinns beisteuern. Doch die kühnen Erwartungen erfüllten sich nie. Die Ford -Luxussparte Premier Automotive Group (PAG) steht mit dem Verkauf von Land Rover und Jaguar vor der Zerschlagung. Als einzige namhafte Marke aus der Sparte will der US-Autobauer den schwedischen Hersteller Volvo im Portfolio behalten. Ford hatte bereits im März 2007 die PAG-Luxusmarke Aston Martin für rund 450 Mill. Pfund verkauft.

Britische Politiker und Gewerkschafter hoffen darauf, dass Tata Motor als Teil des mächtigsten Industriekonglomerats Indiens genug Kapital und Geduld besitzt, die Edelmarke wieder auf Erfolgskurs zu bringen. Jaguars neuer Hoffnungsträger ist die neue Sportlimousine XF, die als Nachfolger des S-Type mit den Platzhirschen Mercedes, BMW und Audi im Nobelbereich konkurrieren soll. Die Limousine, die wohl im Frühsommer auf den Markt kommt, soll mit einer neuen Designlinie Jaguars endgültige Abkehr vom Retrodesign zurückliegender Jahre einleiten.


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Vorstoß in die Luxusklasse

Tata: Hinter Tata Motors steht der Familienclan der Tatas, die ein Firmenimperium in Indien beherrschen – dazu zählen IT-Dienstleister, Stahlproduzenten, Teefabriken, Telekommunikationsfirmen und Uhrenhersteller.

Trophäe: Als Autobauer ist Tata für kleine, billige Autos bekannt. Zuletzt machte Tata mit der Ankündigung des Baus eines Billigautos für umgerechnet weniger als 2000 Euro Furore.

Partner: Tata kooperierte schon mit Mercedes und arbeitet derzeit mit dem italienischen Autobauer Fiat zusammen.

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