Technologiebranche
Nikon trotz Quartalsgewinns pessimistisch

Der japanische High-Tech-Konzern Nikon hat sich dank Kosteneinsparungen überraschend in die Gewinnzone gerettet. Für das Gesamtjahr rechnet der Hersteller von Digitalkameras und Maschinen zur Chip-Produktion indes mit einem deutlicheren Verlust als bisher angenommen.

HB TOKIO. Wegen der Wirtschaftskrise leidet Nikon wie der niederländische Branchenführer ASML und der japanische Rivale Canon unter der geringen Nachfrage nach Maschinen zur Chip-Herstellung, die meist mehrere Millionen Dollar kosten.

Nikon baut diese Sparte derzeit um und geht von einem Anziehen der Nachfrage aus, wenn sich Chiphersteller wie Intel und Toshiba Corp von der schweren Absatzkrise der vergangenen zwei Jahre erholt haben. ASML teilte vorige Woche mit, die Bestellungen für die Maschinen hätten zugenommen.

Im zweiten Quartal lag der Betriebsgewinn bei Nikon bei umgerechnet 5,3 Mio. Euro. Analysten hatten mit einem Verlust von 27 Mio. Euro gerechnet. Vor einem Jahr verdiente Nikon noch 210 Mio. Euro. Für das Geschäftsjahr bis März 2010 geht Nikon indes von einem operativen Verlust von 30 Mrd. Yen (rund 219 Mio. Euro) aus. Im Mai hatte der Konzern einen Fehlbetrag von rund 91 Mio. Euro prognostiziert.

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