Teil-Verstaatlichung
Argentinien will Repsol-Tochter YPF enteignen

Argentinien will den größten Ölkonzern des Landes Ölkonzern teilweise verstaatlichen. 51 Prozent der Aktien von YPF soll in Staatsbesitz übergehen. Der Mutterkonzern Repsol würde damit die Kontrolle über YPF verlieren.
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Buenos AiresArgentinien hat erste Schritte zur Enteignung der Repsol-Tochter YPF ergriffen. Dem Kongress wurde am Montag ein entsprechender Gesetzentwurf der Regierung vorgelegt. Staatschefin Cristina Fernández de Kirchner begründete in einer Fernsehansprache die geplante Enteignung der vom spanischen Repsol kontrollierten, größten Erdölfirma Argentiniens mit dem Ausbleiben von Investitionen. Die Regierung hat die Mehrheit in beiden Parlamentskammern.

Spaniens Industrieminister José Manuel Soria hatte Argentinien in der Vorwoche vor den negativen Konsequenzen einer Verstaatlichung der Repsol-Tochter gewarnt. „Die spanische Regierung verteidigt die Interessen aller spanischen Unternehmen im Inland und Ausland“, sagte der Minister.

Die Gesetzesvorlage sieht die Verstaatlichung von 51 Prozent der Aktien von YPF vor. Die Enteignung betrifft knapp 25,5 Prozent, die sich in Händen der argentinischen Unternehmerfamilie Eskenazi befinden, und weitere 25 Prozent von Repsol. Der spanische Erdöl-Konzern würde so die Kontrolle über YPF verlieren.

dpa 
dpa Deutsche Presse-Agentur GmbH / Nachrichtenagentur

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  • Tja und woher sollen die jetzt ein investor finden der 35.000.000.000 € monatlich für die förderung der neuen quelle locker macht? hee? Wer? Was Chavez?

  • Als man pleite war hat man privatisiert und jetzt wo man wieder fast wieder pleite ist wird verstaatlicht um an Assets zu gelangen. Das hat nichts mit Rechtsstaalichkeit zu tun, Es zeigt dass in den BRIC-Länder nach wie vor Korruption und Willkür herrscht!Schon bei dem Zwangsumtausch der Anleihen wurde klar mit was für einem Regim man es zu tun hat!

  • Keinen Euro/Dollar Kapital wird mehr in diese Land fließen. Im Zweifel wird er ja enteignet.

    Und dabei hat Argentinien mit Venzuela ein schlechtes Beispiel auf dem eigenen Kontinent.

    Hoffentlich lernen andere Länder (eher die Parteien) in Europa, welche Folgen solches Gedankengut hat.
    Mangelnde Investitionen kann man auch anders anstoßen.

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