Tesa-Hersteller steigert Umsatz und Gewinn
Beiersdorf will den Markt schlagen

Im zweiten Quartal hat der Konsumgüterhersteller Beiersdorf den Umsatz und Gewinn gesteigert. Der Nivea-Hersteller muss dabei allerdings erhebliche Umbaukosten verkraften. Die Erwartungen der Analysten wurden trotzdem übertroffen.

HB HAMBURG. Der um Sondereffekte bereinigte operative Gewinn (Ebit) habe sich von April bis Juni auf 191 Mill. Euro erhöht, teilte das im MDax notierte Hamburger Unternehmen am Dienstag mit. Vor Jahresfrist hatte er noch bei 159 Mill. Euro gelegen. Befragte Analysten hatten im Schnitt mit einem operativen Gewinn vor Sonderposten von 180 Mill. Euro gerechnet. Der Umsatz stieg von 1,334 auf 1,463 Mrd. Euro.

Beiersdorf richtet mit erheblichem Aufwand seine Produktions- und Lieferkette neu aus. Einschließlich dieser Umbaukosten stieg das Ebit von 101 auf 143 Mill. Euro. Nach Umbaukosten fuhr Beiersdorf 93 Mill. Euro Überschuss ein nach 55 Mill. Euro im Vorjahreszeitraum. Im gesamten Jahr sollen die Kosten rund 70 Mill. Euro betragen. In diesem Zusammenhang plant Beiersdorf die Verlagerung der Produktion des Werks der italienischen Tochter in die bestehenden Produktionsstätten in Spanien, Deutschland und Polen.

Im ersten Halbjahr kletterte der Umsatz auf 2,85 (Vorjahr: 2,61) Mrd. Euro. Zu dem um Wechselkursveränderungen bereinigten Umsatzwachstum von 10,6 Prozent haben den weiteren Angaben zufolge die Sparten Consumer mit einem Plus von 11,1 Prozent und Tesa mit einem Anstieg von 7,9 Prozent beigetragen. Das Ebit ohne Sondereffekte stieg um 16 Prozent auf 373 (321) Mill. Euro.

Für das Gesamtjahr bekräftigte Beiersdorf sein Ziel, die Rendite zu steigern. Es sei ein Umsatzwachstum oberhalb des Marktes geplant, teilte der Konsumgüterhersteller bei der Vorlage der Halbjahreszahlen mit. Für die Sparte Consumer wird ein Umsatzplus in der oberen Bandbreite zwischen 7 Prozent und 8 Prozent in Ausssicht gestellt, für die Sparte Tesa eine Steigerung oberhalb des Marktwachstums. Unter Herausrechnung der Sondereffekte sollen zudem Ebit-Umsatzrendite und Nettoumsatzrendite weiter wachsen, der Nettogewinn sogar überproportional.

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