Teuer Stahl und schwacher Dollar
Suzuki und Mazda: Mehr Absatz, weniger Gewinn

Der teure Stahl und die Dollarschwäche sorgen bei den beiden japanischen Autobauern Mazda und Suzuki für geringere Gewinne trotz Zuwächse bei den weltweiten Absatzzahlen. Auch für den Rest des Jahres erwarten die Konzerne keine Besserung.

Suzuki

und Mazda trotz höherer Absatzzahlen mit weniger Gewinn=

HB TOKIO. Das berichteten die beiden Konzerne am Donnerstag in Tokio. Für das gesamte Geschäftsjahr 2008, das am 1. April begonnen hat, rechnen die Autobauer ebenfalls mit Rückgängen. Im ersten Geschäftsquartal fiel bei Suzuki das operative Ergebnis auf 33,8 Mrd. Yen (gut 200 Mill. Euro); das entspricht einem Minus von 17 Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum. Unterm Strich stieg der Gewinn um sieben Prozent auf umgerechnet 155 Mill. Euro. Suzuki baut vor allem Autos der Kompaktklasse und Geländewagen und setzt verstärkt auf höhere, margenstärkere Marktsegmente. Der Umsatz legte zuletzt um zwei Prozent auf 5,4 Mrd. Euro zu.

Bei Mazda, das zu einem Drittel dem amerikanischen Ford-Konzern gehört, gab das operative Ergebnis um zwölf Prozent auf 28,3 Mrd. Yen (168 Mill. Euro) nach. Der Nettogewinn stieg auf 89 Mill. Euro. Der Umsatz legte vor allem in Europa kräftig zu und verdoppelte sich in China. Gefragt waren wegen der hohen Spritpreise besonders kleine Modelle.

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