Teva Ratiopharm-Mutter will wohl mehrere Tausend Stellen streichen

Laut einem Bericht plant die Ratiopharm-Mutter Teva einen massiven Stellenabbau. In Israel könnte fast jeder vierte Arbeitsplatz des Generika-Herstellers betroffen sein, und auch in den USA sollen viele Jobs wegfallen.
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Der Konzern ist vor allem wegen der 40,5 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Generika-Geschäfts Actavis vom US-Konzern Allergan hoch verschuldet. Quelle: AFP
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Der Konzern ist vor allem wegen der 40,5 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Generika-Geschäfts Actavis vom US-Konzern Allergan hoch verschuldet.

(Foto: AFP)

Tel AvivDie Ratiopharm-Mutter Teva will einem Bericht zufolge fast jeden vierten Arbeitsplatz in Israel und zahlreiche weitere Stellen in den USA abbauen. Die Finanz-Webseite „Calcalist“ meldete am Donnerstag, der weltgrößte Generika-Hersteller werde in den kommenden Wochen Kündigungen in den USA verschicken.

Von den dort rund 10.000 Beschäftigten sei ein zweistelliger Prozentsatz betroffen. Im Heimatland Israel sollten 20 bis 25 Prozent der 6860 Mitarbeiter entlassen werden. Teva wollte sich zunächst nicht zu dem Bericht äußern.

Der neue Teva-Chef Kare Schultz hat zu einem Zeitpunkt das Ruder übernommen, zu dem das Unternehmen mit Schwierigkeiten in den USA und einem Preisverfall bei Nachahmermedikamenten zu kämpfen hat. Teva ist zudem vor allem wegen der 40,5 Milliarden Dollar schweren Übernahme des Generika-Geschäfts Actavis vom US-Konzern Allergan im vergangenen Jahr hoch verschuldet.

  • rtr
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