Textilchemie litt unter hohen Rohstoffkosten
Du Pont übertrifft Gewinnerwartungen

Der zweitgrößte amerikanische Chemiekonzern Du Pont hat die Gewinnerwartungen der Wall Street im zweiten Quartal 2003 dank harter Kostenkontrolle und sehr guten Ergebnissen seiner Agrar- und Ernährungssparte deutlich übertroffen.

HB/dpa WILMINGTON. Dagegen litt Du Pont mit seinen Textilchemie- und Hochleistungs-Chemieprodukten unter den hohen Rostoffkosten.

Du Pont (Wilmington/Delaware) verdiente im zweiten Quartal 675 Millionen Dollar (592,1 Mio Euro) oder 67 Cent je Aktie gegenüber 543 Millionen Dollar oder 54 Cent je Aktie im entsprechenden Abschnitt des Vorjahres. Analysten hatten im Schnitt mit einem Gewinn von 57 Cent je Aktie gerechnet. Der Quartalsumsatz legte um zehn Prozent auf 7,4 Milliarden Dollar zu, teilte Du Pont am Dienstag mit.

Du Pont hat seinen US-Umsatz im zweiten Quartal um ein Prozent auf 3,9 Milliarden Dollar erhöht, während das Unternehmen in Europa um 23 Prozent auf 2,2 Milliarden Dollar zulegte. In Europa basierte der Umsatzanstieg allerdings zu 18 Prozent auf Wechselkursveränderungen. Du Pont setzte in den ersten sechs Monaten des laufenden Jahres 14,7 (Vorjahreszeit:12,9) Milliarden Dollar um. Der Halbjahresgewinn betrug 1,2 Milliarden Dollar gegenüber einem Verlust von 1,9 Milliarden Dollar in den ersten sechs Monaten des Vorjahres. Der Gewinn pro Aktie erreichte 1,21 Dollar gegenüber einem Verlust von 1,93 Dollar je Aktie im ersten Halbjahr 2002.

Du Pont-Chef Charles O. Holliday verwies auf das schwierige wirtschaftliche Umfeld. Er hob die Kostenkontrolle und Zukunft gerichtete Investitionen hervor. Die operative Disziplin habe geholfen, die erheblichen Energie- und Rohstoffkostenerhöhungen auszugleichen.

Die Gesellschaft erwartet im zweiten Halbjahr für Asien einen doppelstelligen Absatzzuwachs. Das Unternehmen zeigte sich im Hinblick auf eine Wiederbelebung der amerikanischen Industrieproduktion in der zweiten Jahreshälfte vorsichtig optimistisch.

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