Thyssen-Krupp
AK Steel deutet Interesse an Übersee-Werken an

Der größte deutsche Stahlkonzern Thyssen-Krupp hat sich mit der Expansion des Stahlgeschäfts in den USA und Brasilien verhoben. Jetzt zeigt AK Steel als möglicher Käufer Interesse an den Werken in Übersee.
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New YorkAK Steel bringt sich als möglichen Käufer der zwei Stahlwerke von Thyssen-Krupp in Brasilien und den USA ins Spiel. Unter den richtigen Umständen sei jedermann interessiert, sagte Unternehmenschef James Wainscott am Dienstag zu Analysten.

"Sicherlich könnten wir auch interessiert sein." Wainscott verriet allerdings nicht, ob AK Steel eine Offerte für die Verluste schreibenden Werke abgegeben habe oder dies beabsichtige. Ein Insider hatte Reuters vor wenigen Tagen gesagt, mehrere Branchengrößen hätten Gebote abgegeben. AK Steel sei aber nicht darunter gewesen.

Nach Milliardenverlusten der beiden neuen Werke zog Thyssen-Krupp-Chef Heinrich Hiesinger im Mai die Notbremse und prüft seine strategischen Optionen - einen Verkauf oder den Einstieg eines Partners. Der Konzernchef will mindestens den Buchwert von sieben Milliarden Euro erzielen.

Der größte deutsche Stahlkonzern hat sich mit der Expansion des Stahlgeschäfts in den USA und Brasilien verhoben. Die Kosten waren auf zwölf Milliarden Euro explodiert. In den ersten neun Monaten des Geschäftsjahres 2011/12 hatte die Sparte Steel Americas einen Verlust von knapp 800 Millionen Euro eingefahren.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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