Thyssen-Krupp: Aufsichtsrat besiegelt Verkauf der Edelstahlsparte

Thyssen-Krupp
Aufsichtsrat besiegelt Verkauf der Edelstahlsparte

Der Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum des Industriekonzerns ThyssenKrupp an Outokumpu ist in trockenen Tüchern. Der Aufsichtsrat stimmte am Dienstag zu. Für einige Hundert Beschäftigte hat das bittere Konsequenzen.
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DüsseldorfDer Aufsichtsrat von ThyssenKrupp hat am Dienstagabend dem milliardenschweren Verkauf der Edelstahlsparte Inoxum an den finnischen Outokumpu-Konzern zugestimmt. Der Konzern wolle nun die Transaktion bis Ende 2012 über die Bühne bringen, teilte das Unternehmen nach der Sitzung des Kontrollgremiums am Abend zudem mit. ThyssenKrupp solle einen Sitz im Verwaltungsrat von Outokumpu erhalten. „Wir sind vom mittel- bis langfristigen Wertsteigerungspotenzial überzeugt.“ Der Essener Mischkonzern bleibe daher signifikant an dem Unternehmen beteiligt.

In der Nacht auf Dienstag hatten sich die Arbeitnehmervertreter mit den beiden Unternehmen geeinigt. Danach werden betriebsbedingte Kündigungen für vier Jahre ausgeschlossen und die deutschen Standorte ebenso lange gesichert. Outokumpu will bis zu 850 Stellen in den deutschen Werken streichen. ThyssenKrupp hat nach eigenen Angaben zugesagt, bis zu 600 Mitarbeiter der deutschen Inoxum-Standorte zu übernehmen.

Inoxum wird bei dem Geschäft mit 2,7 Milliarden Euro bewertet. Eine Milliarde Euro zahlt Outokumpu in bar an ThyssenKrupp. Damit sollen Finanzschulden von Inoxum an ThyssenKrupp abgelöst werden. Zudem übernehmen die Finnen Verbindlichkeiten von Inoxum in Höhe von 422 Millionen Euro. Ganz verabschiedet sich ThyssenKrupp nicht aus dem Edelstahlgeschäft: Die Deutschen erhalten als weitere Komponente ein Paket von 29,9 Prozent der Anteile an dem finnischen Konzern, der mit der Eingliederung von Inoxum zum größten Edelstahlproduzenten Europas aufsteigt.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur

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  • edelstahl leidet an überkapazitäten - das ist bekannt. die schließung des elektrofens -der soviel strom wie die ganze stadt bochum benötigt-im logistisch günstigen krefeld und der personalabbau in deutschland statt in finland liegen an der energiepolitik unserer bundesregierung: der billige atonstrom und die nicht bestehenden subventionen für grüne energien machen den deutschen standort völlig konkurrenzlos. unsere dogmatisch- theoloigisch und sozialistisch- geprägte bundeskanzlerin ficht das nicht an. ihre ordnungspolitik ist die beste in europa- die vielen gipfel beweisen es. hoffentlich ändert sich das nicht.

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