Thyssen-Krupp Cromme lehnt Fusion mit Siemens ab

Immer wieder machten Gerüchte über einen Zusammenschluss von Siemens und ThyssenKrupp die Runde. Chefaufseher Gerhard Cromme dementiert: Solange er Aufsichtsratsvorsitzender sei, werde es eine Fusion nicht geben.
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Gerhard Cromme ist Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens und Thyssen-Krupp. Quelle: dpa

Gerhard Cromme ist Aufsichtsratsvorsitzender von Siemens und Thyssen-Krupp.

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MünchenDer angeschlagene Stahl- und Anlagenbaukonzern ThyssenKrupp wird laut Chefaufseher Gerhard Cromme nicht bei Siemens unterschlüpfen. "Solange ich Aufsichtsratsvorsitzender von beiden oder einem der beiden Unternehmen bin, wird es einen Zusammenschluss von ThyssenKrupp und Siemens nicht geben", sagte Cromme der "Süddeutschen Zeitung".

ThyssenKrupp kämpft mit milliardenschweren Problemen bei zwei neuen Stahlhütten nahe Rio de Janeiro in Brasilien und im US-Bundesstaat Alabama. Allein in der ersten Hälfte des Geschäftsjahres schrieb der Ruhr-Konzern einen Verlust von mehr als einer Milliarde Euro. Deshalb wird seit Anfang des Jahres über Pläne Crommes spekuliert, ThyssenKrupp und Siemens zusammenzuführen. Als Krupp-Chef hatte er 1999 bereits die Übernahme des Konkurrenten Krupp eingefädelt.

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