Thyssen-Krupp Dienstleister demonstrieren für Erhalt ihrer Jobs

Die geplante Fusion von Thyssen-Krupp und Tata sorgt für Unsicherheit in der Belegschaft. Die Auflösung einer ganzen Sparte droht – auch in Deutschland. Nun demonstrierten Beschäftigte für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze.
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Vorwiegend die Standorte in Essen und Bochum sind von der Stellenstreichung bedroht. Quelle: Reuters
Belegschaft von Thyssen-Krupp

Vorwiegend die Standorte in Essen und Bochum sind von der Stellenstreichung bedroht.

(Foto: Reuters)

EssenAngesichts der geplanten Stahlfusion mit dem indischen Konzern Tata haben am Freitag in Essen laut Betriebsrat rund 150 Beschäftigte der Thyssen-Krupp-Dienstleistungssparte Global Shared Services für den Erhalt ihrer Arbeitsplätze demonstriert. Sollte es zu der geplanten Fusion kommen, drohe eine Auflösung der Sparte, die unter anderem Dienstleistungen für den Stahlbereich erbringt, erklärte der zuständige Betriebsratschef Holger Hollnack.

Insgesamt wären davon nach Angaben des Betriebsrats weltweit rund 1500 Beschäftigte betroffen, davon rund 1100 in Deutschland, vorwiegend an den Standorten Essen und Bochum. Thyssen-Krupp und Tata hatten bei der Fusion die Streichung von insgesamt 4000 Stellen in der Stahlsparte angekündigt, davon 2000 in Deutschland.

Zu den Einzelheiten des Zusammenschlusses, der von den Betriebsräten und der IG Metall abgelehnt wird, stand am Freitag eine gemeinsame Sitzung mit Vertretern des Unternehmens und der Arbeitnehmer auf dem Programm. Wie ein Sprecher des Betriebsrats erklärte, soll sich die Arbeitsgruppe am kommenden Montag erneut treffen.

  • dpa
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