Thyssen-Krupp, Gea und Co.
Maschinenbauer erhalten mehr Auslandsaufträge

Deutsche Maschinenbauer profitieren von einer steigenden Nachfrage aus dem Ausland. Die Bestellungen sind um elf Prozent gestiegen. Die Auftragslage auf dem heimischen Markt sieht dagegen nicht so rosig aus.

DüsseldorfDie Nachfrage aus dem Ausland hat im Dezember das Geschäft der deutschen Maschinenbauer angekurbelt. Die Bestellungen seien insgesamt um elf Prozent im Vergleich zum Vorjahreszeitraum gestiegen, teilte der Branchenverband VDMA am Montag mit.

Die Auslandsnachfrage habe vom Großanlagengeschäft außerhalb des Euroraums profitiert und um 17 Prozent zugelegt. Im Inland seien die Bestellungen hingegen um fünf Prozent gefallen. Insgesamt zogen die Orders im gesamten Jahresverlauf um ein Prozent an. Da sich diese aber erst Monate später niederschlagen, rechnet der Verband sowohl für 2015 als auch für 2016 mit einer Stagnation der Produktion.

In der Branche gebe es ein gemischtes Bild, sagte VDMA-Konjunkturexperte Olaf Wortmann. Positiv entwickelten sich die Geschäfte für die Unternehmen, zu denen neben zahlreichen Mittelständlern börsennotierte Konzerne wie Thyssenkrupp oder Gea gehören, in den USA, Indien und Partnerländern der Europäischen Union.

Schwieriger sei die Lage im Geschäft mit Brasilien, Russland und China. Den Verfall der Rohstoffpreise bekämen viele Hersteller von Bergbaumaschinen, Pumpen und Armaturen zu spüren. Gut laufe hingegen die Nachfrage nach Automatisierungstechnik.

Agentur
Reuters 
Thomson Reuters Deutschland GmbH / Nachrichtenagentur
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